Cannabidiol, besser bekannt als CBD, hat in den vergangenen Jahren enormen Zuspruch erfahren. Nicht nur Verbraucher weltweit greifen zunehmend zu CBD Öl, auch zahlreiche prominente Persönlichkeiten sprechen offen über ihre Erfahrungen. Von Schauspielerinnen und Musikern bis hin zu TV-Moderatoren: Die Gründe für die Nutzung reichen von alltäglichem Stress über chronische Beschwerden bis hin zur Begleitung bei schweren Erkrankungen. CBD interagiert mit dem körpereigenen Endocannabinoid-System, das unter anderem an der Regulierung von Stimmung, Schlaf, Schmerzempfinden und Immunreaktionen beteiligt ist.1 Weil CBD Öl nur Spurenelemente von THC enthält (unter 0,2 Prozent), verursacht es keinen Rauschzustand.2 In diesem Artikel stellen wir fünf bekannte Persönlichkeiten vor, die CBD Öl in ihren Alltag integriert haben.
Inhaltsverzeichnis
Whoopi Goldberg: CBD bei Stress und Glaukom
Die Comedienne, Schauspielerin und Gastgeberin der beliebten amerikanischen TV-Talkshow The View ist seit Jahren eine offene Fürsprecherin von Cannabinoiden. Goldberg hat über einen langen Zeitraum einen Vape Pen verwendet, um Hasch-Öl bei gesundheitlichen Problemen einzusetzen, darunter Stress, Schmerzen und Glaukom. Tatsächlich gibt es eine klinische Pilotstudie, die zeigt, dass Cannabinoide über CB1-Rezeptoren im Ziliarepithel des Auges auf den Augeninnendruck einwirken können.3
Gemeinsam mit Maya Elisabeth gründete sie ihre eigene Firma Maya & Whoopi, die CBD-Esswaren, Tinkturen, Salben und Topicals vertreibt. Goldberg nutzt CBD besonders in Situationen, in denen sie auf die psychoaktiven Effekte von THC verzichten möchte, etwa während der Arbeit. CBD wirkt als negativer allosterischer Modulator des CB1-Rezeptors und erzeugt keinerlei berauschende Wirkung.2
Morgan Freeman: Fibromyalgie nach schwerem Unfall
Der für seine unverwechselbare Stimme bekannte Schauspieler Morgan Freeman ist ebenfalls ein öffentlicher Befürworter von CBD. Freeman nutzt sowohl CBD als auch THC, um die Fibromyalgie zu lindern, unter der er seit einem schweren Autounfall im Jahr 2008 leidet. Fibromyalgie ist eine chronische Schmerzerkrankung, bei der das Gehirn und Rückenmark Schmerzreize übermäßig stark verarbeiten. Umfassende Reviews zeigen, dass Cannabinoide bei neuropathischem Schmerz und Fibromyalgie über CB1-Rezeptoren im Rückenmark und TRPV1-Desensibilisierung wirken können.4
Tommy Chong: CBD und Prostatakrebs
Chong, eine Hälfte des legendären Comedy-Duos Cheech & Chong, wurde in den 1970er Jahren durch seine Komödien über Kiffer-Kultur berühmt. In jüngerer Vergangenheit hat seine Fürsprache für Cannabinoide einen persönlichen Hintergrund. Er nutzt CBD Öl regelmäßig und schreibt ihm eine Rolle bei seiner Erholung von Prostatakrebs im Jahr 2012 zu. Präklinische Forschung zeigt, dass CBD Apoptose (programmierten Zelltod) in Tumorzellen über mehrere Mechanismen induzieren kann, darunter die Hemmung der Androgenrezeptor-Expression in Prostatakarzinom-Zelllinien.6 Klinische randomisierte Studien zu CBD als Krebstherapie stehen allerdings noch aus.
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Zum ProduktMontel Williams: Multiple Sklerose seit 1999
TV-Moderator Montel Williams ist seit über zwei Jahrzehnten ein engagierter Befürworter der Cannabinoid-Legalisierung. Er nutzt CBD Öl regelmäßig zur Linderung seiner Multiplen Sklerose. Die bislang größte randomisierte Kontrollstudie zu Cannabinoiden bei MS (657 Patienten, publiziert im Lancet) zeigte statistisch signifikante Verbesserungen bei Spastik, Schmerz, Schlaf und Lebensqualität.5 Diese Studie bildete eine der Grundlagen für die spätere europäische Zulassung von Nabiximols (Sativex) bei MS-Spastik.
Im Jahr 2016 machte Williams auch auf andere Weise Schlagzeilen: Am Frankfurter Flughafen fand die Polizei Cannabinoide in seinem Gepäck. Nachdem er nachweisen konnte, dass diese ärztlich verschrieben und für medizinische Zwecke bestimmt waren, durfte er weiterreisen.
Melissa Etheridge: Nach der Brustkrebs-Diagnose
Die Grammy-prämierte Sängerin und Songwriterin Melissa Etheridge nutzte vor ihrer Brustkrebsdiagnose keine Cannabinoide. Doch nach der Diagnose wurde sie zu einer überzeugten Fürsprecherin von medizinischem Marihuana und CBD Öl, das sie regelmäßig in ihren Alltag integriert. Forschung zeigt, dass CBD in Brustkrebszelllinien den Id-1-Transkriptionsfaktor hemmt, der bei aggressivem Tumorwachstum überexprimiert ist.6 Auch hier gilt: Die bisherigen Erkenntnisse stammen überwiegend aus präklinischen Studien.
Josef Eckmair MBA, Mitgründer CBDNOLImmer mehr bekannte Persönlichkeiten sprechen offen über ihre Nutzung von CBD Öl. Ob bei Stress, chronischen Schmerzen oder als Begleitung bei gesundheitlichen Herausforderungen: Die Erfahrungen dieser Prominenten tragen dazu bei, CBD aus der Nische in die breite Wahrnehmung zu bringen.
Prominente und CBD: Das Wichtigste auf einen Blick
- Whoopi Goldberg nutzt CBD bei Stress, Schmerzen und Glaukom und gründete eine eigene CBD-Produktlinie.
- Morgan Freeman setzt CBD und THC gegen Fibromyalgie ein, die er seit seinem Unfall 2008 hat.
- Tommy Chong schreibt CBD eine Rolle bei seiner Erholung von Prostatakrebs im Jahr 2012 zu.
- Montel Williams nutzt CBD seit über 20 Jahren bei Multipler Sklerose und setzt sich für Legalisierung ein.
- Melissa Etheridge wurde nach ihrer Brustkrebsdiagnose zur überzeugten Fürsprecherin von CBD.
- CBD zeigt in Studien ein günstiges Sicherheitsprofil ohne Rausch- oder Abhängigkeitspotenzial.
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Häufige Fragen zu Prominenten und CBD
Viele Prominente nutzen ihre Reichweite, um auf Themen aufmerksam zu machen, die ihnen persönlich wichtig sind. Wenn bekannte Persönlichkeiten offen über ihre Erfahrungen mit CBD berichten, trägt das zur Entstigmatisierung von Hanfprodukten bei. Gleichzeitig ermutigt es andere Menschen, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und gegebenenfalls mit ihrem Arzt darüber zu sprechen.
Nein, es gibt einen wichtigen Unterschied. CBD Öl wird als Nahrungsergänzungsmittel frei verkauft und enthält weniger als 0,2 Prozent THC. Medizinisches Cannabis wird hingegen von einem Arzt verschrieben, kann deutlich höhere THC-Gehalte aufweisen und ist für spezifische Krankheitsbilder zugelassen. Einige der hier genannten Prominenten nutzen beide Formen, je nach individueller Situation und ärztlicher Empfehlung.
Präklinische Studien zeigen vielversprechende Mechanismen: CBD kann in Labortests Apoptose in Tumorzellen auslösen und die Tumorausbreitung hemmen. Allerdings fehlen bisher großangelegte klinische Studien am Menschen, die eine therapeutische Wirksamkeit bei Krebserkrankungen belegen. CBD sollte daher nicht als Ersatz für eine onkologische Behandlung betrachtet werden, sondern allenfalls als ergänzende Maßnahme nach ärztlicher Absprache.
CBD gilt laut Sicherheitsreviews als gut verträglich. Vereinzelt wurden bei höheren Dosierungen milde Nebenwirkungen berichtet, darunter Müdigkeit, Durchfall oder Veränderungen des Appetits. Relevantere Nebenwirkungen wie veränderte Leberwerte traten primär im Kontext von Hochdosis-Therapien in Kombination mit anderen Medikamenten auf. Für die im freien Markt üblichen Dosierungen zeigen die Daten ein konsistent günstiges Profil. Bei gleichzeitiger Einnahme von Medikamenten sollten Sie dennoch ärztlichen Rat einholen.
Fazit
Die hier vorgestellten Prominenten zeigen, wie vielfältig die Gründe für die Nutzung von CBD sein können. Von Whoopi Goldbergs Einsatz bei Stress und Glaukom über Morgan Freemans Umgang mit Fibromyalgie bis zu Montel Williams' jahrzehntelanger Erfahrung bei Multipler Sklerose: Jede dieser Geschichten illustriert einen anderen Aspekt der wachsenden Bedeutung von CBD. Gleichzeitig gilt: Die persönlichen Erfahrungen einzelner Personen ersetzen keine ärztliche Beratung. Wer CBD ausprobieren möchte, sollte auf Qualität, Transparenz und geprüfte Herkunft achten.
Hinweis: Die in diesem Artikel geschilderten Erfahrungen sind öffentliche Statements der genannten Persönlichkeiten aus Interviews und Medienberichten. Die wissenschaftlichen Quellen belegen die zugrunde liegenden Wirkmechanismen. CBD-Produkte sind kein Arzneimittel und nicht zur Diagnose, Behandlung oder Heilung von Krankheiten bestimmt. Bei gesundheitlichen Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.
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