Celebrities who use CBD Oil

Berühmtheiten die CBD Öl nützen

Cannabidiol, besser bekannt als CBD, hat in den vergangenen Jahren enormen Zuspruch erfahren. Nicht nur Verbraucher weltweit greifen zunehmend zu CBD Öl, auch zahlreiche prominente Persönlichkeiten sprechen offen über ihre Erfahrungen. Von Schauspielerinnen und Musikern bis hin zu TV-Moderatoren: Die Gründe für die Nutzung reichen von alltäglichem Stress über chronische Beschwerden bis hin zur Begleitung bei schweren Erkrankungen. CBD interagiert mit dem körpereigenen Endocannabinoid-System, das unter anderem an der Regulierung von Stimmung, Schlaf, Schmerzempfinden und Immunreaktionen beteiligt ist.1 Weil CBD Öl nur Spurenelemente von THC enthält (unter 0,2 Prozent), verursacht es keinen Rauschzustand.2 In diesem Artikel stellen wir fünf bekannte Persönlichkeiten vor, die CBD Öl in ihren Alltag integriert haben.

Aktualisiert: März 2026 Lesezeit: ca. 7 Min. ca. 1.400 Wörter Autor: Josef Eckmair MBA 7 wissenschaftliche Quellen
Inhaltsverzeichnis

Whoopi Goldberg: CBD bei Stress und Glaukom

Die Comedienne, Schauspielerin und Gastgeberin der beliebten amerikanischen TV-Talkshow The View ist seit Jahren eine offene Fürsprecherin von Cannabinoiden. Goldberg hat über einen langen Zeitraum einen Vape Pen verwendet, um Hasch-Öl bei gesundheitlichen Problemen einzusetzen, darunter Stress, Schmerzen und Glaukom. Tatsächlich gibt es eine klinische Pilotstudie, die zeigt, dass Cannabinoide über CB1-Rezeptoren im Ziliarepithel des Auges auf den Augeninnendruck einwirken können.3

Gemeinsam mit Maya Elisabeth gründete sie ihre eigene Firma Maya & Whoopi, die CBD-Esswaren, Tinkturen, Salben und Topicals vertreibt. Goldberg nutzt CBD besonders in Situationen, in denen sie auf die psychoaktiven Effekte von THC verzichten möchte, etwa während der Arbeit. CBD wirkt als negativer allosterischer Modulator des CB1-Rezeptors und erzeugt keinerlei berauschende Wirkung.2


Morgan Freeman: Fibromyalgie nach schwerem Unfall

Der für seine unverwechselbare Stimme bekannte Schauspieler Morgan Freeman ist ebenfalls ein öffentlicher Befürworter von CBD. Freeman nutzt sowohl CBD als auch THC, um die Fibromyalgie zu lindern, unter der er seit einem schweren Autounfall im Jahr 2008 leidet. Fibromyalgie ist eine chronische Schmerzerkrankung, bei der das Gehirn und Rückenmark Schmerzreize übermäßig stark verarbeiten. Umfassende Reviews zeigen, dass Cannabinoide bei neuropathischem Schmerz und Fibromyalgie über CB1-Rezeptoren im Rückenmark und TRPV1-Desensibilisierung wirken können.4


Tommy Chong: CBD und Prostatakrebs

Chong, eine Hälfte des legendären Comedy-Duos Cheech & Chong, wurde in den 1970er Jahren durch seine Komödien über Kiffer-Kultur berühmt. In jüngerer Vergangenheit hat seine Fürsprache für Cannabinoide einen persönlichen Hintergrund. Er nutzt CBD Öl regelmäßig und schreibt ihm eine Rolle bei seiner Erholung von Prostatakrebs im Jahr 2012 zu. Präklinische Forschung zeigt, dass CBD Apoptose (programmierten Zelltod) in Tumorzellen über mehrere Mechanismen induzieren kann, darunter die Hemmung der Androgenrezeptor-Expression in Prostatakarzinom-Zelllinien.6 Klinische randomisierte Studien zu CBD als Krebstherapie stehen allerdings noch aus.

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Montel Williams: Multiple Sklerose seit 1999

TV-Moderator Montel Williams ist seit über zwei Jahrzehnten ein engagierter Befürworter der Cannabinoid-Legalisierung. Er nutzt CBD Öl regelmäßig zur Linderung seiner Multiplen Sklerose. Die bislang größte randomisierte Kontrollstudie zu Cannabinoiden bei MS (657 Patienten, publiziert im Lancet) zeigte statistisch signifikante Verbesserungen bei Spastik, Schmerz, Schlaf und Lebensqualität.5 Diese Studie bildete eine der Grundlagen für die spätere europäische Zulassung von Nabiximols (Sativex) bei MS-Spastik.

Im Jahr 2016 machte Williams auch auf andere Weise Schlagzeilen: Am Frankfurter Flughafen fand die Polizei Cannabinoide in seinem Gepäck. Nachdem er nachweisen konnte, dass diese ärztlich verschrieben und für medizinische Zwecke bestimmt waren, durfte er weiterreisen.


Melissa Etheridge: Nach der Brustkrebs-Diagnose

Die Grammy-prämierte Sängerin und Songwriterin Melissa Etheridge nutzte vor ihrer Brustkrebsdiagnose keine Cannabinoide. Doch nach der Diagnose wurde sie zu einer überzeugten Fürsprecherin von medizinischem Marihuana und CBD Öl, das sie regelmäßig in ihren Alltag integriert. Forschung zeigt, dass CBD in Brustkrebszelllinien den Id-1-Transkriptionsfaktor hemmt, der bei aggressivem Tumorwachstum überexprimiert ist.6 Auch hier gilt: Die bisherigen Erkenntnisse stammen überwiegend aus präklinischen Studien.

Wissenschaftlicher Kontext: Ein umfassendes Sicherheitsreview des deutschen nova-Instituts bestätigt, dass CBD in einem Dosisbereich von 5 bis 1.500 mg pro Tag ein insgesamt günstiges Verträglichkeitsprofil aufweist, ohne Sucht- oder Abhängigkeitspotenzial.7 Milde Nebenwirkungen wie Müdigkeit oder Appetitveränderungen wurden vereinzelt bei höheren Dosen berichtet.



Häufige Fragen zu Prominenten und CBD

Viele Prominente nutzen ihre Reichweite, um auf Themen aufmerksam zu machen, die ihnen persönlich wichtig sind. Wenn bekannte Persönlichkeiten offen über ihre Erfahrungen mit CBD berichten, trägt das zur Entstigmatisierung von Hanfprodukten bei. Gleichzeitig ermutigt es andere Menschen, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und gegebenenfalls mit ihrem Arzt darüber zu sprechen.

Nein, es gibt einen wichtigen Unterschied. CBD Öl wird als Nahrungsergänzungsmittel frei verkauft und enthält weniger als 0,2 Prozent THC. Medizinisches Cannabis wird hingegen von einem Arzt verschrieben, kann deutlich höhere THC-Gehalte aufweisen und ist für spezifische Krankheitsbilder zugelassen. Einige der hier genannten Prominenten nutzen beide Formen, je nach individueller Situation und ärztlicher Empfehlung.

Präklinische Studien zeigen vielversprechende Mechanismen: CBD kann in Labortests Apoptose in Tumorzellen auslösen und die Tumorausbreitung hemmen. Allerdings fehlen bisher großangelegte klinische Studien am Menschen, die eine therapeutische Wirksamkeit bei Krebserkrankungen belegen. CBD sollte daher nicht als Ersatz für eine onkologische Behandlung betrachtet werden, sondern allenfalls als ergänzende Maßnahme nach ärztlicher Absprache.

CBD gilt laut Sicherheitsreviews als gut verträglich. Vereinzelt wurden bei höheren Dosierungen milde Nebenwirkungen berichtet, darunter Müdigkeit, Durchfall oder Veränderungen des Appetits. Relevantere Nebenwirkungen wie veränderte Leberwerte traten primär im Kontext von Hochdosis-Therapien in Kombination mit anderen Medikamenten auf. Für die im freien Markt üblichen Dosierungen zeigen die Daten ein konsistent günstiges Profil. Bei gleichzeitiger Einnahme von Medikamenten sollten Sie dennoch ärztlichen Rat einholen.


Fazit

Die hier vorgestellten Prominenten zeigen, wie vielfältig die Gründe für die Nutzung von CBD sein können. Von Whoopi Goldbergs Einsatz bei Stress und Glaukom über Morgan Freemans Umgang mit Fibromyalgie bis zu Montel Williams' jahrzehntelanger Erfahrung bei Multipler Sklerose: Jede dieser Geschichten illustriert einen anderen Aspekt der wachsenden Bedeutung von CBD. Gleichzeitig gilt: Die persönlichen Erfahrungen einzelner Personen ersetzen keine ärztliche Beratung. Wer CBD ausprobieren möchte, sollte auf Qualität, Transparenz und geprüfte Herkunft achten.


Hinweis: Die in diesem Artikel geschilderten Erfahrungen sind öffentliche Statements der genannten Persönlichkeiten aus Interviews und Medienberichten. Die wissenschaftlichen Quellen belegen die zugrunde liegenden Wirkmechanismen. CBD-Produkte sind kein Arzneimittel und nicht zur Diagnose, Behandlung oder Heilung von Krankheiten bestimmt. Bei gesundheitlichen Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.

Geprüft Inhaltlich geprüft von Josef Eckmair MBA · Mitgründer CBDNOL & CBD-Autor · Stand: März 2026
1
ÜbersichtsarbeitEndocannabinoid-System
Zou, S. & Kumar, U. (2018)
Cannabinoid Receptors and the Endocannabinoid System: Signaling and Function in the CNS
International Journal of Molecular Sciences, 19(3), 833
PMC5877694
CB1- und CB2-Rezeptoren modulieren Stimmung, Schlaf, Appetit, Schmerz und Immunantwort. CBD interagiert indirekt mit diesem System.
Quelle ansehen (PMC)
2
Pharmakologie-ReviewKein Rausch
Pertwee, R. G. (2008)
The diverse CB1 and CB2 receptor pharmacology of three plant cannabinoids
British Journal of Pharmacology, 153(2), 199–215
PMC2219532
CBD besitzt keine direkte CB1-Agonistenwirkung und erzeugt keinen Rauschzustand. Es wirkt als negativer allosterischer Modulator.
Quelle ansehen (PMC)
3
Klinische PilotstudieGlaukom
Tomida, I., Azuara-Blanco, A., House, H. et al. (2006)
Effect of Sublingual Application of Cannabinoids on Intraocular Pressure
British Journal of Ophthalmology, 90(3), 291–293
PMID: 16431963
Cannabinoide wirken über CB1-Rezeptoren im Ziliarepithel auf den Augeninnendruck. Relevanz für Glaukom-Anwendungsfälle.
Quelle ansehen (PubMed)
4
ÜbersichtsarbeitSchmerz & Fibromyalgie
Vuckovic, S., Srebro, D., Vujovic, K. S. et al. (2018)
Cannabinoids and Pain: New Insights From Old Molecules
Frontiers in Pharmacology, 9, 1259
PMC6277878
Cannabinoide wirken bei Fibromyalgie und neuropathischem Schmerz über CB1-Rezeptoren und TRPV1-Desensibilisierung.
Quelle ansehen (PMC)
5
RCT (The Lancet)Multiple Sklerose
Zajicek, J., Fox, P., Sanders, H. et al. (2003)
Cannabinoids for treatment of spasticity and other symptoms related to MS (CAMS study)
The Lancet, 362(9395), 1517–1526
PMID: 14572645
657 MS-Patienten: Signifikante Verbesserungen bei Spastik, Schmerz, Schlaf und Lebensqualität. Grundlage für Sativex-Zulassung.
Quelle ansehen (PubMed)
6
Review (British J. Clinical Pharmacology)Krebs
Massi, P., Solinas, M., Cinquina, V. & Parolaro, D. (2013)
Cannabidiol as potential anticancer drug
British Journal of Clinical Pharmacology, 75(2), 303–312
PMC3579246
CBD induziert Apoptose in Tumorzellen: Prostatakrebs (Androgenrezeptor-Hemmung) und Brustkrebs (Id-1-Hemmung). Primär präklinisch.
Quelle ansehen (PMC)
7
Sicherheits-ReviewVerträglichkeit
Iffland, K. & Grotenhermen, F. (2017)
An Update on Safety and Side Effects of Cannabidiol
Cannabis and Cannabinoid Research, 2(1), 139–154
PMC5569602
CBD gut verträglich bei 5–1.500 mg/Tag. Kein Sucht- oder Entzugspotenzial. Milde Nebenwirkungen nur bei hohen Dosen.
Quelle ansehen (PMC)
Dieser Artikel enthält 5 peer-reviewte Studien, darunter 1 RCT aus The Lancet und 1 klinische Pilotstudie. Die persönlichen Erfahrungen der genannten Prominenten sind öffentliche Statements; die wissenschaftlichen Quellen belegen die zugrunde liegenden Wirkmechanismen. Erfahren Sie mehr über unsere Qualitätsstandards & redaktionellen Richtlinien.
Josef Eckmair MBA
Josef Eckmair MBA
Mitgründer CBDNOL & CBD-Autor
Josef ist Mitgründer von CBDNOL und schreibt seit Jahren fundierte Artikel zu den Themen CBD, natürliche Gesundheit und ganzheitliches Wohlbefinden. Seine Texte basieren auf aktueller Forschung und werden regelmäßig aktualisiert.

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