Steckbrief
Gezüchtet für die Waage
Manche Sortennamen sind Marketing, dieser ist eine Ansage: Big Bud wurde in den 1980ern einzig für ein Ziel gezüchtet, nämlich maximale Blütenmasse, und trägt den Titel bis heute zurecht. Sensi Seeds hat das Original später mit Skunk #1 und Northern Lights veredelt und so Stabilität und Widerstandskraft in die Ertragsmaschine gebracht.
Das Ergebnis ist eine 85-prozentige Indica mit schlanker Struktur und wenigen Blättern, die ihre ganze Energie in massive, harzverklebte Buds steckt, mit einem Aroma, das Kenner mit Melasse vergleichen: süß, fruchtig, würzig. Ganz nebenbei ist die Pflanze von Natur aus resistent gegen Schimmel und Schädlinge. 5 feminisierte Samen pro Packung.
Alles auf einen Blick
- Der Namensgeber des XXL-Ertrags
- Süßes Melasse-Aroma mit Frucht und Würze
- Von Natur aus schimmel- und schädlingsresistent
Anbaudaten
Aroma & Charakter
Was du schmeckst
Big Bud riecht schon im Wachstum verführerisch süß und fruchtig, nach der Ernte verdichtet sich das zum charakteristischen Melasse-Duft, dunkel-süß mit würzigen Kanten, den kein anderer Klassiker so bietet.
Charakterlich dominiert die Indica: ein schwerer, beruhigender Körper-Effekt, den die 15 % Sativa mit gelegentlichen Momenten von Euphorie und Albernheit auflockern. Gemacht für lange, gemütliche Abende.
Anbau
So trägt Big Bud ihren Namen zurecht
Die Architektur dieser Pflanze folgt einem einzigen Zweck: Statt in Blattwerk investiert sie in Blütenmasse, die schlanke Struktur mit wenigen Blättern macht das sichtbar. Indoor bleibt sie mit 50 bis 100 cm handlich und liefert nach 50 bis 65 Tagen Blüte 500 bis 600 g/m², im sonnigen Freiland wächst sie auf gut 2 m und schafft 800 bis 1200 g pro Pflanze zur Ernte Mitte bis Ende Oktober. Die Kehrseite des Erfolgs: Die Buds werden so schwer, dass die Äste ohne Stützen brechen können, plane Stäbe oder Netze fest ein. SOG und SCROG passen perfekt zur Struktur, auch Cropping und Lollipopping funktionieren gut. Die natürliche Schimmel- und Schädlingsresistenz nimmt dabei viel Pflegedruck raus.
Herkunft & Qualität
Vom 80er-Original zur Sensi-Version
Der originale Big Bud entstand in den USA der 1980er als reine Ertragszüchtung und rettete sich als Klon nach Holland. Sensi Seeds erkannte das Potenzial und stabilisierte die Linie durch Einkreuzung von Skunk #1 und Northern Lights.
Diese beiden Klassiker brachten mit, was dem Original fehlte: Robustheit, Gleichmäßigkeit und Skunk-Aromatik. Das Resultat gewann Cannabis Cups und gilt bis heute als Referenz, wenn es beim Growen vor allem um eines geht: die Waage.
Fazit
Der Ertragsklassiker
85 % Indica, Melasse-Aroma und bis zu 1,2 kg pro Freilandpflanze: Big Bud von Sensi Seeds bleibt nach vier Jahrzehnten das Maß der Dinge, wenn maximale Blütenmasse das Ziel ist.
Häufige Fragen
Big Bud Samen (Feminisiert): Fragen und Antworten
Wie viel Ertrag schafft Big Bud wirklich?
Indoor 500 bis 600 g/m² nach 50 bis 65 Tagen Blüte, im sonnigen Freiland 800 bis 1200 g pro Pflanze, daher der Name.
Was steckt genetisch in Big Bud?
Das ertragsstarke US-Original aus den 1980ern, von Sensi Seeds mit Skunk #1 und Northern Lights stabilisiert und veredelt.
Ist Big Bud pflegeintensiv?
Überschaubar: Die Sorte ist von Natur aus resistent gegen Schimmel und Schädlinge. Nur die Stützen für die schweren Buds sind unverzichtbar.
Wonach schmeckt Big Bud?
Nach Melasse: dunkel-süß und fruchtig mit würzigen Noten, ein Aroma, das sich nach der Ernte noch deutlich intensiviert.
Wie groß wird die Pflanze?
Indoor kompakte 50 bis 100 cm, im Freiland etwa 2 bis 2,25 m bei Ernte Mitte bis Ende Oktober.
Hinweis: Cannabissamen werden als Sammlerobjekt und zur Erhaltung der Genetik verkauft. Informiere dich vor einer Anzucht über die rechtliche Lage an deinem Wohnort. Abgabe nur an Erwachsene. Unsere Produkte sind nicht zur Behandlung, Heilung oder Vorbeugung von Krankheiten bestimmt.