Steckbrief
Wenn kühle Nächte Kristalle züchten
Der Name ist eine Warnung mit Augenzwinkern: Mit 27 bis 30 % THC zählt Brain Damage zu den stärksten Cannabissorten, die aktuell als Samen erhältlich sind, selbst erfahrene Konsumenten beschreiben sie als grenzwertig intensiv. Growers Choice hat dafür zwei Kaltklima-Genetiken verschmolzen: White Siberian und ICE.
Diese Herkunft macht die 50/50-Hybride zu einem Sonderfall: Wo andere Sorten bei kühlen Nächten violette Farben entwickeln, reagiert Brain Damage anders, die hellgrünen Buds stapeln stattdessen sichtbar THC-Kristalle auf. Der Anbau selbst ist überraschend zugänglich, das Maximum herauszuholen dagegen eine Aufgabe für Könner. 5 feminisierte Samen pro Packung.
Alles auf einen Blick
- 27 bis 30 % THC, eine der stärksten Sorten überhaupt
- Kühle Nächte lassen Kristallstapel statt Lilatönen entstehen
- White-Widow-artiger Wuchs, auch für Einsteiger machbar
Anbaudaten
Aroma & Charakter
Was du schmeckst
In den letzten zwei Blütewochen dreht der Duft ins Süße, nach der Ernte präsentiert sich Brain Damage dann, wie es sich für eine weiße Sorte gehört: erdig-süße Noten mit sauberem, harzigem Kern, unaufgeregt im Aroma, kompromisslos im Gehalt.
Der Charakter beginnt mit einem euphorischen Hoch, das nach wenigen Minuten in einen massiven, lang anhaltenden Body Stone übergeht. Der Rat des Züchters ist wörtlich zu nehmen: Vorher den Kalender freiräumen.
Anbau
So wächst die Kristall-Spezialistin
Wer je eine White Widow gezogen hat, kennt das Muster: Brain Damage wächst mit leichtem Stretch, zahlreichen mittellangen Seitenästen und schmalen bis mittleren Internodien zu einer buschigen Pflanze heran, indoor 120 bis 140 cm, draußen bis 2 m. Nach rund 9 Wochen Blüte stehen beachtliche 650 bis 750 g/m² an, geerntet wird im Freiland Anfang Oktober. Die Sorte verträgt warme wie kalte Bedingungen, ihr Trumpf sind aber kühle Nächte: Dank der sibirisch geprägten Elternlinien reagiert sie darauf nicht mit Farbwechsel, sondern mit sichtbar verstärkter Kristallbildung auf den hellgrünen Buds. Einsteiger bekommen sie problemlos groß, das volle Potenzial dieser Genetik zu heben, bleibt eine reizvolle Aufgabe für Fortgeschrittene.
Herkunft & Qualität
Genetik aus der Kältekammer
Beide Eltern der Brain Damage stammen aus Zuchtlinien, die für kühle Klimazonen selektiert wurden: die White Siberian mit ihrem sibirischen Erbe und die frostharte ICE, beides Sorten, die Widrigkeiten in Harz übersetzen.
Growers Choice, seit 1996 im Geschäft und seit 2011 mit eigenen Züchtungen unterwegs, kombinierte die beiden zu einer Sorte, die das Extrem sucht: maximaler Wirkstoffgehalt, verpackt in eine erstaunlich bodenständige Pflanze.
Fazit
Stärke als Programm
White Siberian x ICE, bis zu 30 % THC und Kristalle statt Farbenspiel: Brain Damage von Growers Choice ist eine Sorte für Sammler, die das obere Ende der Skala dokumentieren wollen.
Häufige Fragen
Brain Damage Samen (Feminisiert): Fragen und Antworten
Wie stark ist Brain Damage wirklich?
Mit 27 bis 30 % THC gehört sie zur absoluten Spitzengruppe, selbst erfahrene Konsumenten beschreiben die Intensität als herausfordernd.
Was passiert bei kühlen Nachttemperaturen?
Anders als viele Sorten färbt sich Brain Damage nicht violett, stattdessen verstärkt sich die Kristallbildung sichtbar, ein Erbe ihrer Kaltklima-Eltern White Siberian und ICE.
Ist die Sorte für Anfänger geeignet?
Der Grundanbau gelingt auch Einsteigern, die Pflanze ist robust und wächst White-Widow-artig unkompliziert. Ihr volles Potenzial auszureizen, verlangt allerdings Erfahrung.
Welchen Ertrag liefert Brain Damage?
Indoor 650 bis 750 g/m² nach rund 9 Wochen Blüte, im Freiland etwa 600 g pro Pflanze bei Ernte Anfang Oktober.
Wonach schmeckt die Sorte?
Erdig-süß mit harzigem Kern, ganz im Stil der weißen Sorten. In den letzten zwei Blütewochen wird der Duft deutlich süßer.
Hinweis: Cannabissamen werden als Sammlerobjekt und zur Erhaltung der Genetik verkauft. Informiere dich vor einer Anzucht über die rechtliche Lage an deinem Wohnort. Abgabe nur an Erwachsene. Unsere Produkte sind nicht zur Behandlung, Heilung oder Vorbeugung von Krankheiten bestimmt.