Was hat es mit dem Hype um CBD Öl auf sich? In diesem Artikel erklären wir, wie Hanföl wirkt, warum es so wertvoll für den menschlichen Körper ist – und was die Wissenschaft sagt. Viel Spaß beim Lesen!
Wie wirkt CBD Öl?
Hanföl stimuliert das Endocannabinoid-System (ECS) im menschlichen Körper. Obwohl dieses System noch nicht umfassend erforscht ist, gilt es als lebenswichtigstes und umfangreichstes System für unser körperliches und mentales Wohlbefinden. Das ECS steuert zum Beispiel unsere Gehirnfunktionen, unser Hormonsystem und das Immungewebe. US-amerikanische Forscher entdecken das Endocannabinoid-System erst in den 90er Jahren!
Das ECS beinhaltet die Rezeptoren CB1 und CB2. Diese Rezeptoren befinden sich u.a. im Gehirn, in der Milz, den Mandeln und den Immunzellen. Wenn Sie Hanföl konsumieren, docken die Cannabinoide an den Rezeptoren an und beeinflussen Grundfunktionen des menschlichen Körpers – zum Beispiel Stimmung, Appetit, Schlaf und Schmerzempfinden. Aufgrund seiner antioxidativen Eigenschaften kann Hanföl außerdem freie Radikale im Körper einfangen und oxidativen Stress vermeiden. Das verlangsamt den Altersprozess des Körpers. Achten Sie darauf ein hochqualitatives Bio CBD Öl auszuwählen.
Wichtig: Im Gegensatz zu THC wirkt CBD nicht psychoaktiv! Es ist legal erhältlich, versetzt Sie in keinen Rauschzustand und gilt in Deutschland als Nahrungsergänzungsmittel.
Was ist drin im CBD Öl?
CBD Öl bietet viele wertvolle Inhaltsstoffe, die lebenswichtige Körperfunktionen unterstützen:
- Cannabinoide
Cannabinoide sind die wichtigsten Inhaltsstoffe im Hanföl . Wie bereits beschrieben interagieren Sie mit den CB1 und CB2 Rezeptoren im Körper und beeinflussen zum Beispiel Gehirn und Nervensystem. Neben CBD bietet CBD Öl auch die Cannabinoide CBC, CBDA, CBG oder CBN.
- Gamma-Linolensäure
Gamma-Linolensäure wirkt entzündungshemmend, blutdruckregulierend und wundheilungsfördernd. Vor allem für Menschen mit Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Schuppenflechten ist Gamma-Linolensäure wichtig.
- Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren
Der menschliche Körper braucht die Fettsäuren nicht nur, um Zellen zu regenerieren und zu erneuern. Auch für Zellmembranen und das Herz-Kreislaufsystem spielen die Omega-Fettsäuren eine wichtige Rolle. CBD Öl bietet Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren in einem optimalen Verhältnis!
- Mineralstoffe und Spurenelemente
Ob Kalzium, Kalium, Natrium, Mangan oder Kupfer: CBD Öl enthält viele wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente. CBD Öl bietet außerdem Zink, Phosphor, Eisen und Magnesium.
- Vitamine
Vitamine sind im CBD Öl ebenfalls zu finden. Zum Beispiel Vitamin E, das antioxidative Eigenschaften besitzt, körpereigene Zellen unterstützt und Erkrankungen wie Alzheimer verhindern kann. Oder Vitamin B1, das den Serotoninspiegel beeinflusst und bei Depressionen helfen kann.
- Carotinoide und Chlorophyll
Chlorophyll beeinflusst die Zellatmung und Reinigung von körpereigenen Zellen und beeinflusst das Immunsystem. Carotinoide verlangsamen die Hautalterung und stärken die Zellmembranen. Außerdem können Carotinoide das Herz-Kreislaufsystem und den Cholesterinspiegel beeinflussen und Arterienverkalkung vermeiden.
„CBD-Öl vereint ein breites Spektrum pflanzlicher Inhaltsstoffe mit dem Potenzial einer ausgewogenen Aufnahme, wobei erste Studien Hinweise auf entzündungshemmende und schmerzlindernde Effekte zeigen, zugleich bleibt der wissenschaftliche Befund offen und lädt zu verantwortungsvollem, informierten Umgang ein.”
Was sagt die Wissenschaft?
Obwohl die Forschung zu CBD noch in den Anfängen steht, gibt es bereits viele Studien zur Wirkungsweise von CBD. Wir haben die interessantesten Studien im Überblick:
- CBD Öl und Krebs
Gemäß verschiedener Studien kann Hanföl Tumorzellen bekämpfen. Eine 2018 veröffentlichte englische Studie untersuchte zum Beispiel 110 Krebspatienten (Brustkrebs und Glioblastomen), die Hanföl als Therapiehilfe verwendeten: Bei 92% der Patienten verbesserte Hanföl den Gesundheitszustand! Andere Studien ergaben positive Wirkungen von Hanföl auf folgende Krebsarten: Blutkrebs, Lungenkrebs, Leberkrebs, Mundkrebs, Prostatakrebs und Bauchspeicheldrüsenkrebs.
- Hanföl und Alzheimer
Die Cannabinoide im Hanföl haben neuroprotektive Eigenschaften. Eine Studie ergab zum Beispiel, das Hanföl einen neurodegenerativen Prozess verhindern kann – ein solcher Prozess spielt bei Krankheiten wie Alzheimer oder Demenz eine entscheidende Rolle. Laut einer israelischen Laborstudie mit Mäusen verlangsamt Hanföl außerdem die Degeneration des Gedächtnisses.
- CBD-Öl und Epilepsie
Ärzte in Israel behandelten 74 an Epilepsie erkrankte Kinder und Jugendliche mit Hanföl . Während herkömmliche Behandlung bei den Patienten nicht half, verbesserte Hanföl den Gesundheitszustand der untersuchten Kinder und Jugendlichen innerhalb von 6 Monaten. 89% der Kinder litten nach der Behandlung mit Hanföl an weniger Anfällen. Bei 13 Kindern reduzierten sich die Anfälle sogar um 75 und 100 Prozent! Hier gibt es mehr Informationen zur Hanföl und Epilepsie Studie.
- Hanföl und Multiple Sklerose
Eine Studie aus dem Jahr 2013 zeigte, dass Hanföl körperliche Schmerzen, Ermüdungserscheinungen und spastische Lähmungen lindern kann – alles häufige Symptome einer MS-Erkrankung.
- Hanföl und Depressionen
Eine CBD Studie mit Ratten fand heraus, dass Hanföl die Motivation steigern und den sogenannten „prohedonic Effect“ hervorrufen kann. Dieser Effekt spielt eine wichtige Rolle beim Bekämpfen von Depressionen. Eine weitere Studie mit Mäusen zeigte, dass Hanföl eine ähnliche Wirkungsweise wie Antidepressiva besitzt – nur ohne die gefährlichen Nebenwirkungen und ohne drohende Suchtgefahr.
Übrigens: Das ist nur eine kleine Zusammenstellung. Andere Studien beschäftigten sich zum Beispiel mit der Wirkung von Hanföl bei Parkinson, Angstzuständen, psychotischen Symptomen, Schizophrenie, Nervosität und mangelnde Empathie, Fresssucht, Schlafprobleme, Nikotin-Sucht, Diabetes und mehr. In fast allen Studien beeinflusste Hanföl die Symptome, Beschwerden oder Krankheiten positiv.
Fazit
CBD Öl bietet Ihnen viele Vorteile. Aufgrund der wertvollen Inhaltsstoffe wirkt CBD Öl vielfältig und kann Ihre Lebensqualität auf vielfältige Art und Weisen verbessern. Angst vor Nebenwirkungen brauchen Sie nicht zu haben – wenn Sie an einer chronischen Krankheit leiden, sollten Sie die Einnahme dennoch vorher mit Ihrem Arzt besprechen. Auch schwangere Frauen sollten auf CBD Öl verzichten!
Im CBD Öl enthalten sind neben dem Cannabinoid Cannabidiol (CBD) auch andere Cannabinoide wie CBC, CBDA, CBG und CBN sowie Gamma-Linolensäure, Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren.
Dazu kommen Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Carotinoide und Chlorophyll, all diese Pflanzenstoffe zusammen ergeben ein komplexes Nährstoffprofil.
CBD wirkt nicht psychoaktiv, im Unterschied zu Tetrahydrocannabinol (THC) verursacht es also keinen Rausch.
Die wissenschaftliche Forschung steht noch am Anfang: Einige Studien untersuchen mögliche positive Effekte, doch belastbare Belege sind bisher begrenzt.
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[1] Grotenhermen F., Müller-Vahl K.R. The Therapeutic Potential of Cannabis and Cannabinoids. Deutsches Ärzteblatt International. 2012;109(29–30):495–501. DOI: 10.3238/arztebl.2012.0495 🇩🇪 DE
Peer-reviewed Review im führenden deutschen Ärzteblatt: CBD (Cannabidiol) ist eines von über 100 Cannabinoiden der Hanfpflanze und wirkt – im Gegensatz zu THC – nicht psychoaktiv. CBD entfaltet seine Wirkung hauptsächlich über das körpereigene Endocannabinoid-System (ECS), das Schmerzempfinden, Entzündungen, Stimmung, Schlaf und Immunreaktion reguliert. Wissenschaftliche Grundlage für die im Artikel erläuterte Wirkungsweise und die therapeutischen Einsatzmöglichkeiten von CBD Öl.
[Quelle] -
[2] Grotenhermen F. Pharmacokinetics and Pharmacodynamics of Cannabinoids. Clinical Pharmacokinetics. 2003;42(4):327–360. DOI: 10.2165/00003088-200342040-00003 🇩🇪 DE
Grundlegendes pharmakokinetisches Review des deutschen IACM-Forschers Grotenhermen: CBD bindet nicht direkt an CB1-Rezeptoren (deshalb kein „High"), sondern moduliert das ECS indirekt – u. a. indem es den Abbau des körpereigenen Endocannabinoids Anandamid hemmt. CB2-Rezeptoren im Immunsystem sind der Hauptansatzpunkt für die entzündungshemmende Wirkung. Wissenschaftliche Erklärung für den im Artikel beschriebenen nicht-berauschenden Wirkmechanismus von CBD.
[Quelle] -
[3] Russo E.B. Taming THC: potential cannabis synergy and phytocannabinoid-terpenoid entourage effects. British Journal of Pharmacology. 2011;163(7):1344–1364. PMID: 21749363; PMCID: PMC3165946.
Wegweisendes Review zum Entourage-Effekt: Terpene wie Myrcen (beruhigend), Linalool (angstlösend) und Caryophyllen (entzündungshemmend) sowie Flavonoide wirken synergistisch mit CBD zusammen und verstärken seine Wirkung messbar. Vollspektrum-CBD-Öle, die das vollständige Pflanzenprofil behalten, erzielen dadurch eine breitere Wirkung als reines CBD-Isolat. Wissenschaftliche Basis für den Inhaltsstoffe-Abschnitt des CBDNOL-Artikels.
[Quelle] -
[4] Devinsky O. et al. Trial of Cannabidiol for Drug-Resistant Seizures in the Dravet Syndrome. New England Journal of Medicine. 2017;376(21):2011–2020. DOI: 10.1056/NEJMoa1611618
Randomisierte, placebokontrollierte Doppelblindstudie (n=120 Kinder und Jugendliche): CBD reduzierte die monatliche Anfallsfrequenz beim schwer behandelbaren Dravet-Syndrom um median 38,9 % gegenüber 13,3 % Placebo. Auf Basis dieser und weiterer Studien wurde das CBD-Medikament Epidyolex® (hochreines CBD) in der EU und den USA für schwere Epilepsieformen offiziell zugelassen – der bisher stärkste klinische Wirkungsnachweis für CBD weltweit.
[Quelle] -
[5] World Health Organization (WHO). Cannabidiol (CBD) Critical Review Report. Expert Committee on Drug Dependence, 40th Meeting. Genf, 2018.
Offizieller WHO-Expertenbericht: CBD hat ein günstiges Sicherheitsprofil, ist nicht suchtbildend, erzeugt keine psychoaktiven Effekte und zeigt in einer Vielzahl klinischer Studien einen klaren therapeutischen Nutzen. Die WHO empfahl auf Basis dieses Reviews, CBD nicht als Betäubungsmittel einzustufen. Offizielle Einschätzung der Weltgesundheitsbehörde, die die Sicherheitsaussagen des CBDNOL-Artikels belegt.
[Quelle] -
[6] Iffland K., Grotenhermen F. An Update on Safety and Side Effects of Cannabidiol: A Review of Clinical Data and Relevant Animal Studies. Cannabis and Cannabinoid Research. 2017;2(1):139–154. PMID: 28861489; PMCID: PMC5569602. 🇩🇪 DE
Review des deutschen IACM-Forschers Grotenhermen: CBD wird im therapeutischen Dosisbereich gut toleriert und hat kein Missbrauchs- oder Abhängigkeitspotenzial. Mögliche Nebenwirkungen (z. B. Müdigkeit, Durchfall) treten vor allem bei sehr hohen Dosen oder in Kombination mit anderen Medikamenten auf. Wissenschaftliche Grundlage für die Sicherheitsaussagen rund um CBD Öl, wie sie im CBDNOL-Artikel beschrieben werden.
[Quelle] -
[7] BfArM – Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte. FAQ Cannabis: Rechtliche Einordnung von CBD-Produkten. Bonn, 2023. 🇩🇪 DE
Offizielle Stellungnahme der deutschen Arzneimittelbehörde: CBD-Öl aus EU-zertifiziertem Nutzhanf mit einem THC-Gehalt unter 0,2 % ist in Deutschland legal als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich und nicht als Betäubungsmittel klassifiziert. Medizinisches CBD (z. B. Epidyolex®) unterliegt als Arzneimittel der Verschreibungspflicht und ärztlichen Aufsicht.
[Quelle]
Guten Tag Frau Schubert,
vielen Dank für die Anfrage.
Alle unsere Öle haben weniger als 0,2% THC.
Bei Fragen, Anregungen oder sonstigen Anliegen steht Ihnen unser Kundenservice gerne unter +43732 604098 oder info@cbdnol.com zur Verfügung. Viele Grüße und bleiben Sie gesund, das CBDNOL-Team
Was ist ein wirklich gutes Hanföl ohne THC?
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