Sind CBD Blüten legal? Wie hoch ist die ideale Dosis und gibt es Nebenwirkungen? Diese und weitere Fragen beantworten wir Ihnen im Folgenden. Hier sind 13 wissenswerte Fakten über CBD Blüten.
Inhaltsverzeichnis
Fakt 1: CBD Blüten stammen von der Hanfpflanze
Zwar enthalten auch die Blätter der Hanfpflanze Cannabinoide, doch die Blüten bieten die mit Abstand höchste Konzentration an CBD, THC und weiteren Pflanzenstoffen. Nur weibliche Hanfpflanzen können die begehrten Blütenköpfe bilden. In den sogenannten Trichomen, den harzigen Drüsen auf der Blütenoberfläche, werden Cannabinoide und Terpene gebildet und gespeichert.1
Fakt 2: Die Anbaumethode ist entscheidend
Einfach einen Samen in die Erde setzen und wachsen lassen? So einfach ist der Anbau von Hanf nicht. Die Reinheit und Qualität einer CBD Blüte steht im direkten Zusammenhang mit den Anbaumethoden des Züchters und den Produktionsmethoden des Herstellers.
Grundsätzlich gibt es drei Anbauarten: Indoor Anbau unter kontrollierten Bedingungen liefert gleichbleibend hohe Qualität und höhere CBD Konzentrationen. Outdoor Anbau nutzt natürliches Sonnenlicht und erzeugt ein breiteres Terpenprofil, ist aber anfälliger für Umwelteinflüsse. Gewächshausanbau kombiniert die Vorteile beider Methoden. Die CBD Blüten bei CBDNOL stammen aus hochwertigem und EU zertifiziertem Nutzhanf, den wir unter besten Bedingungen und frei von Chemikalien und Pestiziden anbauen.
Fakt 3: CBD macht Sie nicht high
Ob CBD Öl, CBD Blüten oder CBD Pollen: Cannabidiol (CBD) wirkt im Gegensatz zu Tetrahydrocannabinol (THC) nicht psychoaktiv. THC bindet als direkter Agonist an die CB1 Rezeptoren im Gehirn und löst dadurch einen Rauschzustand aus. CBD hingegen ist kein klassischer CB1 Agonist und erzeugt deshalb kein High.1 Deshalb erleben Sie nach dem Konsum von staatlich zugelassenen CBD Produkten kein Rauschgefühl. CBD Blüten können sogar eine sinnvolle Alternative sein, um mit dem Rauchen von Tabak aufzuhören.
CBD Blüten lassen sich optisch kaum von den psychoaktiven Blüten der Cannabispflanze unterscheiden. Der Unterschied liegt ausschließlich im Gehalt von CBD und THC.
Fakt 4: CBD Blüten sind legal
Im Gegensatz zu THC gelten CBD Produkte nicht als Rauschmittel. CBD Produkte mit einem THC Gehalt von maximal 0,2 Prozent sind in Deutschland legal und frei verkäuflich. In Österreich liegt die Grenze bei 0,3 Prozent. Die Weltgesundheitsorganisation hat in ihrem Critical Review bestätigt, dass CBD gut verträglich ist, kein Rauschpotenzial besitzt und keine Abhängigkeit erzeugt.2
Fakt 5: Ein Drogentest ist unproblematisch
Es ist äußerst unwahrscheinlich, dass CBD Blüten Probleme beim Drogentest verursachen. THC Konzentrationen von weniger als 0,2 Prozent erreichen den Schwellenwert im Normalfall nicht, den Urinanalysen und andere Drogentests zum Nachweis illegaler Drogen verwenden.2 Bei sehr intensivem Konsum von Vollspektrum Produkten kann es allerdings in seltenen Fällen zu einem positiven Ergebnis kommen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, greift zu CBD Isolat Produkten.
Fakt 6: CBD Blüten wirken beruhigend
Das ist zumindest für die meisten Menschen der Fall. CBD Blüten können zum Beispiel Stress abbauen, körperliches Wohlbefinden verbessern oder Angstzustände mindern. Diese Wirkung entsteht, weil CBD mit dem körpereigenen Endocannabinoid System (ECS) interagiert. Das ECS reguliert unter anderem Stimmung, Schlaf und Schmerzempfinden. CBD moduliert dieses System auf indirekte Weise und kann so beruhigend wirken, ohne einen Rauschzustand auszulösen.3
CBD Blüten sind eine besonders naturbelassene Form von CBD. Die Blüten enthalten hochkonzentrierte Cannabinoide, Terpene und Flavonoide, die gemeinsam den sogenannten Entourage Effekt erzeugen und so einen besonders breiten Wirkungsgrad bieten.7
Fakt 7: CBD kann bei Krankheiten helfen
Die Wirkungsweise von CBD ist noch nicht ausreichend erforscht, verschiedene Studien lassen jedoch bereits jetzt Rückschlüsse zu. So kann der Konsum von CBD zum Beispiel bei Epilepsie, Angststörungen, posttraumatischen Belastungsstörungen, Kopfschmerzen und Migräne, chronischen Schmerzen sowie bei Übelkeit im Rahmen einer Chemotherapie sinnvoll sein.4
CBD beseitigt selten die Ursachen einer Krankheit. Stattdessen stärkt es das Nerven und Immunsystem und lindert so verschiedene Symptome. Bei einer Krebserkrankung kann CBD zum Beispiel die Nebenwirkungen der Chemotherapie, vor allem Übelkeit, deutlich reduzieren.4
Fakt 8: Leichte Nebenwirkungen sind möglich
Das Naturprodukt CBD ist für die allermeisten Menschen bemerkenswert gut verträglich. Selbst in hohen Dosen bis 1.500 mg pro Tag wird CBD gut toleriert.5 Dennoch gibt es ein mildes Nebenwirkungsprofil. Zu den häufigsten Nebenwirkungen gehören Müdigkeit oder Abgeschlagenheit, Mundtrockenheit und gelegentlich Magen Darm Beschwerden. Diese Effekte sind in der Regel reversibel und klingen von selbst ab. Natürlich kann das Rauchen von CBD Blüten wie jede Art von Rauchen auch die Atemwege belasten.
Fakt 9: CBD Blüten gibt es in verschiedenen Sorten
Pineapple Express, Strawberry Cheese oder Redwood Kush? Fruchtig, süß, beerdig oder erdig? CBD Blüten sind in zahlreichen Sorten und Geschmäckern erhältlich. Das Aroma und die Wirkung jeder Sorte werden maßgeblich durch ihr Terpenprofil bestimmt. Myrcen verleiht erdige Noten und wirkt eher entspannend, Limonen bringt frische Zitrusaromen und soll stimmungsaufhellend wirken, während Linalool (auch in Lavendel enthalten) beruhigende Eigenschaften besitzt.7 Stöbern Sie durch unser Sortiment an CBD Blüten und melden Sie sich gerne bei Fragen.
Fakt 10: CBD Blüten werden meist geraucht oder inhaliert
Das Rauchen oder Vapen hat gegenüber anderen CBD Produkten den Vorteil, dass die Wirkung schneller einsetzt und man die Dosis bei Bedarf präzise erhöhen kann. Beim Einatmen gelangt das CBD direkt über die Lungen ins Blut, ohne erst das Verdauungssystem passieren zu müssen. Die Bioverfügbarkeit beim Inhalieren liegt bei etwa 31 Prozent, deutlich höher als bei der oralen Einnahme mit nur 6 bis 19 Prozent.6
Fakt 11: Das Inhalieren ist gesundheitsschonender
Rauchen oder Inhalieren? Die Inhalation mit einem Vaporizer ist meist die bessere Wahl. Beim Rauchen atmen Sie verbranntes Pflanzenmaterial ein und schleusen Substanzen in Ihre Lunge, die dort nichts zu suchen haben. Ein Verdampfer erhitzt die CBD Blüten dagegen auf eine Temperatur von etwa 160 bis 220 Grad Celsius und setzt die wertvollen Wirkstoffe frei, ohne dass Verbrennungsprodukte entstehen.6
Wenn Sie kein Raucher sind, empfehlen wir weder das Rauchen noch das Inhalieren von CBD Blüten. Wählen Sie stattdessen CBD Öle, die Sie direkt unter die Zunge träufeln können, oder kochen Sie mit CBD Blüten.
Fakt 12: CBD Blüten eignen sich zum Kochen
CBD ist fettlöslich und deshalb für eine Vielzahl von Rezepten geeignet.7 Sie können das Cannabinoid in deftigen Speisen in Form von Dressings, Soßen und Marinaden einsetzen. Oder Sie verarbeiten die CBD Blüten in süße Desserts wie Kuchen und Brownies. Selbst Kaffee oder Cocktails lassen sich mit CBD Blüten zubereiten. Wichtig dabei: Die Blüten sollten vor dem Kochen decarboxyliert werden, also kurz im Ofen erhitzt werden, damit das CBDA in aktives CBD umgewandelt wird.
Fakt 13: Es gibt keine ideale Dosis
CBD Blüten wirken bei jedem Menschen anders. Einige reagieren empfindlicher auf CBD und spüren die gewünschte Wirkung bereits nach winzigen Dosierungen, andere konsumieren deutlich höhere Mengen und spüren weniger. Diese individuelle Variabilität ist wissenschaftlich belegt.5 Unsere Empfehlung: Beginnen Sie mit einer niedrigen CBD Dosis, zum Beispiel ein bis zwei Inhalationen, und beobachten Sie, wie Ihr Körper reagiert. Anschließend können Sie die Dosis langsam steigern.
CBD Blüten vs. CBD Öl im Vergleich
Beide Produktformen haben ihre Berechtigung. Die folgende Übersicht hilft Ihnen bei der Entscheidung.
| Eigenschaft | CBD Blüten | CBD Öl |
|---|---|---|
| Wirkungseintritt | Innerhalb weniger Minuten | 15 bis 60 Minuten (sublingual) |
| Wirkungsdauer | Ca. 2 bis 4 Stunden | Ca. 4 bis 6 Stunden |
| Bioverfügbarkeit | Ca. 31 % | Ca. 6 bis 19 % (oral) |
| Dosierbarkeit | Weniger präzise | Sehr präzise (Tropfenzählung) |
| Naturbelassenheit | Höchste (unverarbeitet) | Hoch (extrahiert) |
| Anwendung | Vaporizer, Rauchen, Kochen, Tee | Sublingual, Speisen, Getränke |
Erfahren Sie mehr in unserem ausführlichen Beitrag „CBD Blüten: Wirkung, Anwendung & Unterschiede".
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