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CBDNOL - Hanf-Extrakt als natürliches Schmerzmittel
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  • Hanf-Extrakt als natürliches Schmerzmittel

    Aus der Blüte gewonnen, mit hochwertigem Öl vermischt und wirksam gegen ein breites Spektrum an Erkrankungen: Hanf-Extrakt hat den Ruf, ein natürliches Schmerzmittel ohne unerwünschte Nebenwirkungen zu sein. Ist das so? Wir gehen dem Mythos Hanf-Extrakt als natürliches Schmerzmittel in diesem Beitrag auf den Grund.

    Was ist der Unterschied zwischen Hanf-Extrakt und Hanf-Öl?

    Der Unterschied zwischen den beiden Produkten wird deutlicher, wenn man die Bezeichnungen Hanfsamen-Öl und CBD-Öl verwendet. Hanfsamenöl wird, wie schon der Name vermuten lässt, aus gepressten Hanfsamen extrahiert. Hanfsamen haben absolut keine psychoaktive Wirkung, ganz egal, ob man sie erhitzt oder roh zu sich nimmt. Aus diesem Grund ist der Verkauf und Konsum von Hanföl in den meisten Ländern legal. Hanföl wird dort auch in gut sortierten Reformhäusern oder vereinzelt auch in den Supermärkten angeboten. Im Gegensatz zum Hanfsamenöl wird das CBD-Öl, also das Hanf-Extrakt-Öl, nur dort verkauft, wo es ausdrücklich für legal erklärt wurde. CBD-Öl wird durch die Extraktion aus Cannabisblüten, vorzugsweise aus einer bestimmten Cannabissorte, die extrem reich an Cannabidiol ist, gewonnen. Das Öl hat allerdings ebenfalls keinerlei berauschende Eigenschaften. [1]

    THC, CBD: Hä, wie jetzt?!

    Auch wenn Du Dich mit Hanf und seinen Eigenschaften noch nicht besonders intensiv auseinandergesetzt hast, hast Du bestimmt auch schon einmal vom sogenannten THC gehört - einem psychoaktiven Stoff, der ebenfalls in Hanf in unterschiedlich hohen Dosen vorkommen kann. Nun fragst Du Dich vielleicht, was der Unterschied zu dem von mir eingangs erwähnten CBD ist, das ebenfalls in der Hanf-Pflanze stecken soll.

    Zur kurzen Erläuterung:
    Um den wichtigsten Unterschied zwischen THC und CBD gleich zu Beginn zu nennen: THC wirkt berauschend auf das Gehirn, während CBD dies nicht tut. CBD hat also keine psychoaktive Wirkung. Im Gegensatz zum Konsum von CBD berichten viele Gelegenheitskonsumenten von Cannabis, das THC enthält, von einem Gefühl der Paranoia und Angst.
    Hanf wird von vielen Menschen unter anderem konsumiert, da es schlaffördernd wirken kann. Dies ist aber nur beim THC-haltigen Hanf der Fall. Ganz anders ist dies bei CBD: CBD führt vielmehr zu mentaler Klarheit und ist daher alles andere als ideal für guten Schlaf. CBD hat aber keine aufputschende Wirkung, sondern es macht den Körper sanft wach und diese Wachheit kann sich motivierend äußern. Vereinfacht gesagt gilt: CBD wirkt auf den Körper, THC auf das Gehirn. [2]

    Cannabis als vielseitiges Arzneimittel?

    Es gibt mittlerweile einige Untersuchungen, die zeigen, dass Cannabis bei einer Vielzahl von Krankheiten lindern wirken kann - darunter Glaukom, Migräne, Schuppenflechte, Spastiken, Multiple Sklerose und sogar Krebs. So lassen sich z.B. mit Cannabis-Extrakt Spastik und Schmerzen bei Multipler Sklerose gut reduzieren. [3]
    Beim Tourette-Syndrom berichten Betroffene nach der Einnahme von Cannabis von einer Reduzierung der Tics. Cannabis kann mit seinen Inhaltsstoffen auch dabei helfen, beim Glaukom, einer Augenkrankheit, den Augeninnendruck zu senken. Der gesteigerte Augeninnendruck zerstört nämlich nach und nach den Sehnerv, was zu völliger Erblindung führen kann. Hanf soll zudem auch in der Lage sein, die Bronchien zu weiten und ist daher für Menschen mit Asthma nützlich. Natürlich sollte es als Extrakt und nicht geraucht als Joint dem Körper zugeführt werden. [4]
    "Normalerweise kann ein Wirkstoff ein oder zwei Krankheiten lindern, diese Vielfalt ist sehr selten", so der Mediziner Franjo Grotenhernen aus Köln. Um die 1.000 Ausnahmegenehmigungen für medizinisches Cannabis hat er schon für seine Patienten erwirkt.
    Er sagt natürlich auch ausdrücklich dazu, dass Cannabis ebenso Nebenwirkungen haben kann – verglichen mit Psychopharmaka, Krampflösern und Schmerzmitteln seien diese Nebenwirkungen aber überschaubar.

    Cannabidiol Hanfextrakt

    CBD Hanfblüten-Extrakt weist außergewöhnlich vielfältige gesundheitsfördernde Eigenschaften auf.

    Ein Problem, das sich laut Franjo Grotenhermen ergeben könnte, ist die Tatsache, dass vielen Ärzten schlicht und einfach jegliches Fachwissen über den Einsatz von Hanf bei Erkrankungen fehlt. Aus diesem Grund glaubt er auch, dass viele sich nicht trauen würden, Cannabis als Medikament zu verschreiben. Zudem seien Cannabis-Medikamente sehr teuer – was einen großen Teil des Arzneimittelbudgets der jeweiligen Ärzte einnehmen könnte.

    Über die schmerzlindernde Wirkung von Hanf-Extrakt

    Cannabis wird auch zur Schmerzlinderung konsumiert und teilweise schon ärztlich verschrieben – vor allem dann, wenn alle anderen schulmedizinischen Versuche scheitern. Ein Lied davon singen kann die 72-jährige Seniorin Melanie L., die unter so schweren Rheumaschmerzen litt, dass sie teilweise nicht einmal mehr das Haus verlassen konnte, geschweige denn, sich um den Haushalt kümmern. Ein Freund von ihr las in einer niederländischen Zeitung von CBD-Öl und empfahl es der betagten Dame. Diese Empfehlung sollte das Leben der Seniorin schlagartig ändern. Abhängig von schweren Schlafmitteln und schon höchst depressiv gibt sie dem Öl eine Chance: "Ich habe mit drei Tropfen am Tag angefangen und direkt in der ersten Woche ging es mir besser", so Melanie L. zu RP Online. Sogar die normalen Medikamente konnte sie schon nach wenigen Wochen reduzieren, da sie sie einfach nicht mehr benötigte. [5]
    Die schmerzlindernde Wirkung von Hanf-Extrakt ist auf die Cannabinoide in der Pflanze zurückzuführen. Die Cannabinoide sind in medizinischem Cannabis-Öl viel konzentrierter – was dem Öl eine noch stärkere Fähigkeit zur Schmerzlinderung verleiht.
    Studien haben gezeigt, dass Cannabinoide Schmerzen lindern können, indem sie die neuronale Übertragung in einem gewissen Maße hemmen. CBD reduziert also demzufolge die „Schmerz-Marker“. Daher wird CBD-Öl auch verstärkt zur Therapie von Schmerzleiden, wie Gelenksbeschwerden im Alter oder Rheuma, angewandt. [6]

    Bei CBD-Öl tritt kein Gewohnheitseffekt ein

    CBD-Öl oder Hanf-Extrakt-Öl fungiert also als natürlicher Schmerzlinder und Stimmungsaufheller. Auch wenn es bei manchen Krankheiten, die mit sehr starken Schmerzen einhergehen, nicht immer möglich ist, diese mithilfe von CBD-Öl vollkommen aus der Welt zu schaffen, kann mit dem Öl zumindest eine Reduzierung der Schmerzmittel bewirkt werden.
    Einer Studie im „Journal of Experimental Medicine“ zufolge, hat CBD-Öl zudem einen weiteren Vorteil in Sachen Schmerzlinderung, verglichen mit herkömmlichen Arzneimitteln: Bei Hanf-Extrakt soll es zu keinem Gewohnheitseffekt kommen. Herkömmliche Schmerzmittel haben bekanntermaßen unter anderem die unangenehme Begleiterscheinung, dass sie nach einer gewissen Zeit immer weiter erhöht werden müssen, um überhaupt noch eine Wirkung auf den Körper zu zeigen. Dem soll bei Hanf-Extrakt nicht so sein – es wirkt viel nachhaltiger gegen die Schmerzen. [7]

     Quellenangabe:

    (1)https://sensiseeds.com/de/blog/welche-unterschiede-gibt-es-zwischen-hanfol-und-cbd-ol/
    (2)https://www.medicann.ch/unterschied-zwischen-thc-und-cbd/
    (3)https://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/neuro-psychiatrische_krankheiten/multiple_sklerose/article/859903/nutzenanalyse-welchen-krankheiten-cannabis-hilft.html
    (4)http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/cannabis-bei-krebs-ms-oder-aids-kann-die-droge-helfen-a-982282.html
    (5)http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/news/cannabis-oel-aus-thc-und-cbd-erfahrung-einer-schmerz-patientin-aid-1.6671908
    (6)http://www.gesundheute.com/gesund-ist-cannabisoel/2/
    (7)https://www.zentrum-der-gesundheit.de/hanfextrakt.html

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