CBD Öl für Anfänger

CBD full spectrum Öl für Anfänger: Das müssen Sie unbedingt wissen!

CBD Full Spectrum Öl gewinnt als natürlicher Begleiter für Wohlbefinden zunehmend an Beliebtheit. Doch gerade wer zum ersten Mal ein Fläschchen in der Hand hält, steht vor vielen Fragen: Wie unterscheidet sich CBD von Cannabis? Welche Dosierung ist die richtige? Und ist Cannabidiol in Deutschland, Österreich und der Schweiz überhaupt erlaubt? Dieser Ratgeber liefert fundierte Antworten, erklärt den aktuellen Forschungsstand und gibt praktische Tipps für einen gelungenen Einstieg.

Aktualisiert: März 2026Lesezeit: ca. 14 Min.Wörter: ~3.2008 Quellen
Inhaltsverzeichnis
  1. Was ist CBD Öl und wie unterscheidet es sich von Cannabis?
  2. Das Endocannabinoid-System kurz erklärt
  3. Vollspektrum, Breitspektrum oder Isolat?
  4. Legalität und Sicherheit in der DACH-Region
  5. Anwendung und Dosierung
  6. CBD Dosierungsrechner
  7. Gesundheitliche Vorteile und Studien
  8. Herstellung und Qualitätssicherung
  9. Wissenschaftliche Forschung und Erkenntnisse
  10. Die Zukunft von CBD Öl
  11. Häufige Fragen
  12. Quellen und Studien

Was ist CBD Öl und wie unterscheidet es sich von Cannabis?

Cannabidiol, kurz CBD, zählt zu den über einhundert bislang identifizierten Cannabinoiden der Hanfpflanze. Im Gegensatz zum deutlich bekannteren Tetrahydrocannabinol (THC) löst CBD keinen Rausch aus und macht nicht abhängig. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bestätigt in ihrem Critical Review Report, dass reines Cannabidiol ein gutes Verträglichkeitsprofil aufweist und kein Missbrauchspotenzial besitzt.1

Der Begriff CBD Öl beschreibt in der Regel ein Trägeröl (häufig Hanfsamenöl, MCT-Öl oder Olivenöl), das mit Cannabidiol-Extrakt angereichert wird. Je nach Extraktionsverfahren enthält das Endprodukt neben CBD auch weitere pflanzliche Verbindungen wie Terpene, Flavonoide und Spurenmengen anderer Cannabinoide. Genau diese Zusammensetzung unterscheidet die verschiedenen Produkttypen voneinander.

CBD steht für Cannabidiol. Es wird aus der Hanfpflanze gewonnen, ist nicht psychoaktiv und unterscheidet sich grundlegend vom berauschenden THC. Durch die Einnahme von CBD Öl werden Sie nicht „high".

Das Endocannabinoid-System kurz erklärt

Unser Körper verfügt über ein eigenes Regulierungsnetzwerk, das sogenannte Endocannabinoid-System (ECS). Es besteht aus Rezeptoren (hauptsächlich CB1 und CB2), körpereigenen Cannabinoiden (Endocannabinoiden) und Enzymen, die diese Botenstoffe aufbauen und abbauen. Das ECS beeinflusst unter anderem Schmerzwahrnehmung, Stimmung, Appetit, Schlaf und die Immunantwort.

CBD interagiert nicht direkt mit den CB1-Rezeptoren im Gehirn, wie THC es tut. Stattdessen moduliert Cannabidiol das System auf indirektem Weg, etwa indem es den Abbau körpereigener Endocannabinoide verlangsamt oder andere Rezeptorsysteme wie den Serotonin-5HT1A-Rezeptor anspricht. Dieses Zusammenspiel erklärt, warum CBD ein breites Wirkungsspektrum zugeschrieben wird, ohne dabei berauschend zu wirken.7

Vollspektrum, Breitspektrum oder Isolat?

Beim Kauf von CBD Öl begegnen Ihnen drei Begriffe immer wieder. Jede Variante hat eigene Stärken, und die Wahl hängt von Ihren persönlichen Vorlieben ab.

Eigenschaft Vollspektrum (Full Spectrum) Breitspektrum (Broad Spectrum) CBD Isolat
Cannabinoide CBD, CBG, CBN, Spuren THC u. a. CBD, CBG, CBN u. a. (THC entfernt) Nur CBD (≈ 99 %)
Terpene & Flavonoide Natürliches Profil erhalten Größtenteils erhalten Nicht vorhanden
Entourage-Effekt Ausgeprägt Teilweise Nicht vorhanden
THC-Gehalt < 0,3 % (gesetzeskonform) Nicht nachweisbar Nicht nachweisbar
Geeignet für Maximale Pflanzenwirkung Wer kein THC möchte Präzise CBD Dosierung

Full Spectrum Öle gelten in der Fachwelt als besonders wirksam, weil die enthaltenen Cannabinoide und Terpene sich gegenseitig verstärken. Dieser Synergie-Effekt wird als Entourage-Effekt bezeichnet. Wer jedoch regelmäßig Drogentests absolvieren muss oder kein THC aufnehmen möchte, greift besser zu einem Breitspektrum-Produkt oder einem reinen Isolat.

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CBD ist kein Rauschmittel. In Deutschland dürfen CBD-Produkte seit der Reform des Konsumcannabisgesetzes (KCanG) im April 2024 bis zu 0,3 % THC enthalten, sofern sie aus EU-zertifiziertem Nutzhanf stammen. Diese Anhebung des früheren Grenzwerts von 0,2 % hat die Rechtssicherheit für Verbraucher und Händler deutlich verbessert. Produkte, deren THC-Gehalt über dieser Schwelle liegt, bleiben strafrechtlich relevant.

In Österreich gilt für CBD-Produkte ebenfalls ein THC-Grenzwert von 0,3 %. In der Schweiz liegt die Grenze bei 1,0 % THC, wodurch ein breiteres Sortiment verfügbar ist. Unabhängig vom Standort empfiehlt es sich, ausschließlich bei Anbietern mit transparenten Laboranalysen zu kaufen.

Die rechtliche Situation rund um CBD bleibt komplex, da neben nationalen Bestimmungen auch EU-Richtlinien (insbesondere die Novel-Food-Verordnung) eine Rolle spielen. Achten Sie auf aktuelle Laborzertifikate und kaufen Sie nur bei vertrauenswürdigen Händlern.

Anwendung und Dosierung: So gelingt der Einstieg

CBD Vollspektrum Öl Fläschchen neben Hanfblatt

Sublinguale Einnahme (unter die Zunge)

Die gängigste Methode: Träufeln Sie einige Tropfen CBD Öl unter die Zunge, halten Sie das Öl dort für 30 bis 60 Sekunden und schlucken Sie es dann herunter. Über die Mundschleimhaut gelangt das Cannabidiol schnell in den Blutkreislauf, ohne den Umweg über die Verdauung nehmen zu müssen. Die Wirkung setzt in der Regel innerhalb von 15 bis 45 Minuten ein.

Weitere Darreichungsformen

Neben Tinkturen finden Sie CBD Öl auch in Kapseln, Sprays, Cremes und als E-Liquid für Vaporizer. Kapseln bieten eine präzise Dosierung und sind geschmacksneutral. Topische Produkte eignen sich besonders bei lokalen Beschwerden wie Muskelverspannungen oder Hautproblemen. Jede Form hat spezifische Vorteile, weshalb es sich lohnt, verschiedene Varianten auszuprobieren.

Dosierung: Schritt für Schritt

Die ideale Dosis von CBD Öl ist individuell verschieden und hängt unter anderem von Körpergewicht, Stoffwechsel und Anwendungsgrund ab. CBD wirkt biphasisch: Niedrige Dosen (2 bis 5 mg pro Tag) können die Aufmerksamkeit fördern, während höhere Dosen eher beruhigend und schlaffördernd wirken.2

Da die Wirkung von CBD zwischen vier und neun Stunden anhalten kann, empfiehlt sich eine Aufteilung auf zwei bis drei Einnahmen täglich. Beobachten Sie die Reaktionen Ihres Körpers und passen Sie die Menge in kleinen Schritten an. Weiterführende Informationen finden Sie in unserem Artikel: „CBD Öl: Dosierung, Einnahme und Haltbarkeit".

CBD Dosierungsrechner

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Gesundheitliche Vorteile und wissenschaftliche Erkenntnisse

Die gesundheitlichen Eigenschaften von CBD werden in einer wachsenden Zahl klinischer und präklinischer Studien untersucht. Obwohl viele Wirkmechanismen noch nicht vollständig aufgeklärt sind, zeichnen sich mehrere vielversprechende Forschungsfelder ab.

Schmerzlinderung

CBD kann über verschiedene Signalwege auf das Schmerzempfinden einwirken. Der aktuellste systematische Review aus dem Jahr 2024 fasst zusammen, dass Cannabidiol unter anderem über CB2-Rezeptoren und TRPV1-Kanäle in der Schmerzforschung untersucht wird. Präklinische Befunde zeigen robuste Ergebnisse, klinische Studien am Menschen befinden sich im Aufbau.5 Darüber hinaus berichteten Patienten mit Multipler Sklerose in einer Untersuchung von weniger Muskelkrämpfen nach Anwendung einer Kombination aus CBD und THC über einen Monat.

Angst und Schlaf

In einer klinischen Fallserie mit 72 Teilnehmern verzeichneten 79 Prozent bereits im ersten Beobachtungsmonat eine Verringerung angstbezogener Symptome, während 67 Prozent eine verbesserte Schlafqualität erlebten.4 Eine 2024 publizierte Meta-Analyse randomisierter kontrollierter Studien bestätigt, dass CBD in verschiedenen Angst-Kontexten ein messbares Wirkprofil zeigt.3

Antidepressive Eigenschaften

Mehrere Untersuchungen deuten darauf hin, dass Cannabidiol antidepressive Effekte entfalten kann. In Tiermodellen zeigte sich, dass die Wirkung von CBD teilweise schneller eintritt als bei konventionellen Antidepressiva. Auch bei posttraumatischen Belastungsstörungen wurden positive Tendenzen beobachtet.7

Epilepsie

Eines der am besten erforschten Anwendungsgebiete von CBD ist die Epilepsie. Mit Epidiolex wurde 2018 das erste CBD-basierte Arzneimittel von der US-amerikanischen FDA zugelassen, konkret für das Dravet-Syndrom, das Lennox-Gastaut-Syndrom und tuberöse Sklerose. Diese Zulassung gilt als wissenschaftlicher Meilenstein für die klinische Anerkennung von Cannabidiol.6

Hautgesundheit

Die Haut verfügt über ein eigenes Endocannabinoid-System. Forschungsergebnisse zeigen, dass CBD die Talgproduktion regulieren, Entzündungsprozesse modulieren und die Zellproliferation beeinflussen kann. Die enthaltenen Nährstoffe wie Vitamin E, Kalium und Omega-3-Fettsäuren unterstützen zusätzlich ein gesundes Hautbild.8

Gewichtsmanagement

Erste Zell- und Tierstudien deuten darauf hin, dass CBD den Blutzuckerspiegel stabilisieren und die Umwandlung von weißem Fett in stoffwechselaktiveres braunes Fett fördern könnte. Klinische Belege beim Menschen sind jedoch noch begrenzt. Mehr dazu lesen Sie in unserem ausführlichen Ratgeber „Abnehmen mit CBD Öl".

Von CBD Öl können Sie nicht abhängig werden. Dennoch sollten mögliche Nebenwirkungen wie Müdigkeit, leichte Magen-Darm-Beschwerden oder Schwindel beachtet werden.2 Beginnen Sie stets mit einer kleinen Dosis und beobachten Sie, wie Ihr Körper reagiert.

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Herstellung und Qualitätssicherung

Die Gewinnung von CBD Öl erfolgt durch verschiedene Extraktionsverfahren. Als Goldstandard gilt die überkritische CO₂-Extraktion, bei der unter kontrollierten Druckverhältnissen Kohlendioxid eingesetzt wird, um das Cannabidiol schonend aus der Pflanze zu lösen. Dieses Verfahren hinterlässt keine schädlichen Lösungsmittelrückstände und bewahrt das natürliche Wirkstoffprofil der Hanfpflanze besonders gut.

Seriöse Hersteller setzen auf unabhängige Labortests, die den CBD-Gehalt bestimmen und sicherstellen, dass keine unerwünschten Substanzen wie Pestizide, Schwermetalle oder mikrobielle Verunreinigungen vorhanden sind. Ein transparenter Produktionsprozess schafft Vertrauen: Viele Anbieter veröffentlichen detaillierte Analysezertifikate (Certificates of Analysis, CoA), sodass Kunden die Qualität ihres Öls nachvollziehen können.

Neben der Extraktion spielen Filtration, schonende Verdampfung und die Wahl des Trägeröls eine Rolle für die Qualität des Endprodukts. MCT-Öl (aus Kokosnuss) wird häufig verwendet, weil es die Bioverfügbarkeit von CBD verbessert. Hanfsamenöl bietet zusätzliche Nährstoffe und einen mild-nussigen Geschmack.

Wissenschaftliche Forschung und Erkenntnisse

Die Cannabidiol-Forschung befindet sich in einem dynamischen Prozess. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Entourage-Effekt: Full Spectrum Öle enthalten neben CBD auch andere Cannabinoide, Terpene und Flavonoide, die sich gegenseitig in ihrer Wirkung verstärken können. Dieser Synergie-Effekt ist ein aktives Forschungsfeld, das künftig zu noch gezielteren Produkten führen könnte.

Auch als ergänzende Therapie bei chronischen Erkrankungen wie Arthritis, neurodegenerativen Prozessen oder bestimmten psychischen Störungen wird CBD zunehmend untersucht. Erste Studien deuten auf positive Auswirkungen auf die Stressregulation und das allgemeine Wohlbefinden hin.7

In der Schmerztherapie rückt CBD ebenfalls in den Fokus klinischer Forschung. Studien untersuchen derzeit die Langzeiteffekte und mögliche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten. Da CBD die Enzymsysteme CYP3A4 und CYP2C19 beeinflusst, sollte die Einnahme mit dem Arzt besprochen werden, wenn bereits andere Medikamente verwendet werden.

Die Zukunft von CBD Öl

Der weltweite Markt für CBD-Produkte wächst kontinuierlich. Experten erwarten, dass individualisierte Therapieansätze an Bedeutung gewinnen werden, bei denen Dosierung und Zusammensetzung genau auf die Bedürfnisse des Einzelnen abgestimmt sind. Technologische Fortschritte in der Extraktion und Formulierung werden dazu beitragen, die Bioverfügbarkeit und Wirksamkeit weiter zu optimieren.

Auch in der Kosmetik und Hautpflege gewinnt CBD an Bedeutung. Dank seiner entzündungshemmenden und regenerativen Eigenschaften findet Cannabidiol zunehmend Eingang in Pflegeprodukte. Zahlreiche Marken haben bereits begonnen, CBD in ihre Produktlinien zu integrieren.

Gesellschaftlich hat sich die Einstellung zu CBD in den vergangenen Jahren grundlegend gewandelt. Was früher mit Vorurteilen behaftet war, wird heute als wertvoller Bestandteil eines bewussten Lebensstils wahrgenommen. Die anhaltende Forschung und die steigende Nachfrage nach natürlichen Produkten werden dazu beitragen, dass Cannabidiol seinen Platz als fester Bestandteil moderner Gesundheitsvorsorge weiter festigt.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen CBD Öl und Hanföl?

Hanföl (auch Hanfsamenöl) wird aus den Samen der Hanfpflanze gepresst und enthält kein CBD. Es ist ein nährstoffreiches Speiseöl mit Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. CBD Öl hingegen wird aus den Blüten und Blättern der Hanfpflanze extrahiert und enthält Cannabidiol als Wirkstoff. Die Begriffe werden im Alltag oft synonym verwendet, meinen aber unterschiedliche Produkte.

Kann ich mit CBD Öl Auto fahren?

CBD selbst ist nicht berauschend und beeinträchtigt die Fahrtüchtigkeit nicht. Seit August 2024 gilt in Deutschland ein THC-Grenzwert von 3,5 ng/ml Blutserum. Hochwertige CBD-Produkte mit korrektem THC-Gehalt sollten keinen positiven Drogentest auslösen. Nutzen Sie dennoch nur Produkte mit verifizierten Laboranalysen und halten Sie sich an die empfohlene Dosierung.

Wie schnell wirkt CBD Öl?

Bei sublingualer Einnahme (unter die Zunge) setzt die Wirkung in der Regel innerhalb von 15 bis 45 Minuten ein. Bei oraler Einnahme über Kapseln oder Speisen kann es 60 bis 90 Minuten dauern, da der Wirkstoff erst den Verdauungstrakt passiert. Die Dauer der Wirkung liegt typischerweise zwischen vier und neun Stunden.

Macht CBD Öl abhängig?

Nein. Die Weltgesundheitsorganisation hat bestätigt, dass reines CBD kein Abhängigkeitspotenzial besitzt und kein Entzugsphänomen hervorruft. In klinischen Studien wurde CBD über einen weiten Dosisbereich von 1 bis 1.500 mg pro Tag getestet, ohne dass Abhängigkeit oder Toleranzentwicklung beobachtet wurden.

Medizinischer Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar. CBD-Produkte sind nicht zur Diagnose, Behandlung oder Vorbeugung von Krankheiten bestimmt. Bei gesundheitlichen Beschwerden oder wenn Sie Medikamente einnehmen, konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, bevor Sie mit der Einnahme von CBD beginnen. Erfahren Sie mehr über unsere Qualitätsstandards und Laborberichte.
Foto von Josef Eckmair MBA, Mitgründer von CBDNOL

Josef Eckmair MBA

Mitgründer CBDNOL & CBD-Autor

GeprüftInhaltlich geprüft von Josef Eckmair MBA · Gründer & Autor bei CBDNOL · Stand: März 2026
Grundlagen & Sicherheit
1
WHO-Bericht
World Health Organization (2018)
CANNABIDIOL (CBD) Critical Review Report
Expert Committee on Drug Dependence, 40th Meeting, Genf
Die WHO hält fest, dass reines CBD ein gutes Verträglichkeitsprofil aufweist, kein Abhängigkeitspotenzial besitzt und nicht psychoaktiv wirkt. Die Behörde empfahl, CBD nicht als international kontrollierte Substanz einzustufen.
Quelle ansehen (WHO)
2
Übersichtsarbeit
Iffland, K. & Grotenhermen, F. (2017)
An Update on Safety and Side Effects of Cannabidiol: A Review of Clinical Data and Relevant Animal Studies
Cannabis and Cannabinoid Research, 2(1), 139–154
PMCID: PMC5569602 · PMID: 28861514
CBD wurde in einem Dosisbereich von 1 bis 1.500 mg/Tag getestet und zeigte ein günstiges Nebenwirkungsprofil. Mögliche unerwünschte Effekte wie Müdigkeit traten meist bei hohen Dosen auf. CBD erzeugt keine Toleranz und kein Entzugsphänomen.
Quelle ansehen (PMC)
Angst & Schlaf
3
Meta-Analyse · 2024
Han, K., Wang, J. Y., Wang, P. Y. & Peng, Y. H. (2024)
Therapeutic potential of cannabidiol (CBD) in anxiety disorders: A systematic review and meta-analysis
Psychiatry Research, 339, 116049
PMID: 38924898
Aktuellste Meta-Analyse randomisierter kontrollierter Studien zu CBD und Angststörungen. Die Auswertung bestätigt, dass CBD in verschiedenen Angst-Kontexten ein messbares Wirkprofil zeigt.
Quelle ansehen (PubMed)
4
Klinische Fallserie (n=72)
Shannon, S., Lewis, N., Lee, H. & Hughes, S. (2019)
Cannabidiol in Anxiety and Sleep: A Large Case Series
The Permanente Journal, 23, 18–041
PMCID: PMC6326553 · PMID: 30624194
79 % der Teilnehmer verzeichneten im ersten Monat eine Abnahme angstbezogener Beschwerden, 67 % erlebten eine verbesserte Schlafqualität. CBD wurde von nahezu allen Teilnehmern gut vertragen.
Quelle ansehen (PubMed)
Schmerz & Epilepsie
5
Systematischer Review · 2024
Cásedas, G., de Yarza-Sancho, M. & López, V. (2024)
Cannabidiol (CBD): A Systematic Review of Clinical and Preclinical Evidence in the Treatment of Pain
Pharmaceuticals (Basel), 17(11), 1438
PMID: 39598350
Aktuellster Review zu CBD und Schmerz: CBD wird über CB2-Rezeptoren, TRPV1-Modulation und entzündungshemmende Signalwege erforscht. Präklinische Befunde sind robust, klinische RCTs beim Menschen im Aufbau.
Quelle ansehen (PubMed)
6
FDA-zugelassenes Präparat
Silvestro, S. et al. (2020)
Emerging Use of Epidiolex (Cannabidiol) in Epilepsy
Journal of Pediatric Pharmacology and Therapeutics, 25(6), 485–499
PMCID: PMC7439947
Übersichtsarbeit zum ersten FDA-zugelassenen CBD-Arzneimittel (Epidiolex). CBD ist bei Dravet-Syndrom, Lennox-Gastaut-Syndrom und tuberöser Sklerose als Antikonvulsivum zugelassen.
Quelle ansehen (PMC)
Therapeutisches Potenzial & Haut
7
Übersichtsarbeit
Spindle, T. R. et al. (2021)
Therapeutic Efficacy of Cannabidiol (CBD): A Review of the Evidence from Clinical Trials and Human Laboratory Studies
Current Addiction Reports, 8, 135–149
PMCID: PMC7880228
Umfassende Übersicht zur therapeutischen Wirksamkeit von CBD auf Basis klinischer Studien. Die Autoren fassen den Stand zu Angst, Schlaf, Schmerz, Entzündung und weiteren Bereichen zusammen.
Quelle ansehen (PMC)
8
Hautforschung
Tóth, K. F., Ádám, D., Bíró, T. & Oláh, A. (2019)
Cannabinoid Signaling in the Skin: Therapeutic Potential of the "C(ut)annabinoid" System
Molecules, 24(5), 918
PMID: 30845666
Die Haut exprimiert CB1-, CB2- und weitere Cannabinoid-Rezeptoren. CBD moduliert Entzündungsprozesse, Talgproduktion und Zellproliferation. Die Autoren sehen das kutane Endocannabinoid-System als vielversprechendes Forschungsziel.
Quelle ansehen (PubMed)
Hinweis: Die aufgeführten Studien dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung dar. Der Text erhebt weder Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität und Richtigkeit garantiert werden. Bei Fragen zu Ihrer Gesundheit wenden Sie sich an einen Arzt oder Apotheker. Erfahren Sie mehr über unsere Qualitätsstandards & Laborberichte.


7 Kommentare


  • CBDNOL

    Sehr geehrte Frau Brettschneider,

    vielen Dank für die Anfrage.

    Wir würden Ihnen empfehlen mit dem 10% Öl anzufangen, 3x am Tag um die 4-5 Tropfen und wenn die Schmerzen nach einer Woche nicht besser werden dann am Abend und Mittag 1-2 Tropfen erhöhen.

    Bei Fragen, Anregungen oder sonstigen Anliegen steht Ihnen unser Kundenservice gerne unter info@cbdnol.com zur Verfügung. Viele Grüße und bleiben Sie gesund, das CBDNOL-Team


  • Gudrun Brettschneider

    Sehr geehrte Damen und Herren, bitte teilen sie mir mit, welches CBD Öl bei Nervenschmerzen am besten ist. Vielen Dank mit freundlichen Grüßen Gudrun Brettschneider


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