CBG CBD Unterschied

Ist CBG das neue CBD? Der Unterschied erklärt

Cannabigerol (CBG) ist ein Cannabinoid, die viel Aufsehen erregt. Wie Cannabidiol (CBD) ist es ein Cannabinoid, das in Cannabis- und Hanfpflanzen vorkommt. Während CBG weiter untersucht werden muss, scheint es vielversprechende starke gesundheitliche Vorteile zu haben. Aus diesem Grund fragen viele Leute: Ist CBG das neue CBD?


Was sind die Unterschiede zwischen CBG und CBD?


CBG ist eine chemische Verbindung, die in einer jungen Hanf- oder Cannabispflanze vorkommt. Wenn die Pflanze reift, synthetisiert das CBG in andere Cannabinoide wie CBD und Tetrahydrocannabinol (THC). Aus diesem Grund wird es manchmal als „Stammzelle“ oder „Mutter-Cannabinoid“ bezeichnet.

Aufgrund der Tatsache, dass es mehr Forschung über CBD gibt, gibt es viel mehr Bewusstsein und Wissen über CBD als über CBG Öl. CBD ist einfacher zu finden als CBG. Außerdem gibt es viele CBD-Produkte und Liefermethoden, während es weit weniger CBG-Produkte auf dem Markt gibt. Wenn Sie jedoch ein Breitband- oder Vollspektrum-CBD-Produkt einnehmen, enthält es wahrscheinlich bereits geringe Mengen an CBG.

Wie CBD ist CBG ein nicht berauschendes Cannabinoid, was bedeutet, dass es nicht high macht. CBD und CBG haben einige ähnliche Eigenschaften, da sie beide starke entzündungshemmende Eigenschaften haben. Lesen Sie mehr über die Vorteile von CBG Öl.

Aber es gibt einige Unterschiede in ihrer Wirkung auf unseren Körper. CBG scheint allerhand potenzielle gesundheitliche Vorteile zu haben, die CBD nicht hat. Das führt dazu, dass einige Züchter und Unternehmen CBG Blüten mit höheren CBG-Konzentrationen anbauen.


Was sind die gesundheitlichen Vorteile von CBG?


Obwohl noch mehr Forschung betrieben werden muss, um zu schlüssigen Verständnis über die gesundheitlichen Eigenschaften von CBG zu gelangen, sind das einige der Vorteile, die sich aus den bisher durchgeführten Studien ergeben haben.

CBD scheint beispielsweise keine antibakteriellen Eigenschaften zu haben, den Appetit anzuregen oder bei Glaukom zu helfen.

Untersuchungen haben ergeben, dass CBG neben anderen Cannabinoiden bei der Behandlung von Methicillin-resistentem Staphylococcus aureus (MRSA) half, auch bekannt als arzneimittelresistente Staphylokokkeninfektion. Für Menschen mit geringem Appetit oder Übelkeit, die durch eine Krebsbehandlung oder aus anderen Gründen verursacht werden, kann CBG laut den Ergebnissen einer Studie an Ratten aus dem Jahr 2016 ein starker Appetitanreger sein. Und schließlich hat eine vielversprechende Forschung gezeigt, dass CBG den Augeninnendruck behandeln könnte, der mit Glaukom in Verbindung gebracht wird.


Ist CBG das neue CBD?


Während einige sagen könnten, dass CBG „das neue CBD Öl“ ist, handelt es sich um verschiedene Verbindungen mit unterschiedlichen Eigenschaften. Es ist unwahrscheinlich, dass CBG CBD ersetzen wird, obwohl es eine anfängliche Begeisterung darüber geben könnte, da sich mehr Informationen, Studien und ein Bewusstsein dafür verbreiten. Mit fortschreitender Forschung werden wir in der Lage sein, mehr darüber zu erfahren, wie uns beide Verbindungen helfen können. Erfahren Sie mehr über den unterschied zwischen CBG Öl und CBG Blüten.


Die Begeisterung für CBG ist berechtigt und die bisher durchgeführten Studien sind vielversprechend. Dies kann ein hilfreiches natürliches Heilmittel oder eine Ergänzung für viele Beschwerden und Gesundheitsprobleme sein. Wir empfehlen Ihnen jedoch immer, mit einem Arzt zu sprechen, bevor Sie ein neues Gesundheitsprodukt jeglicher Art verwenden.

“Während CBD und CBG beide nicht-berauschende Cannabinoide sind, liegt ihre wirkliche Stärke in ihren Unterschieden, die bewusste Wahl zwischen beruhigender Wirkung und aktivierender Unterstützung öffnet neue Wege für eine etablierte Hanf-Routine”

Josef Eckmair MBA

Der Artikel erläutert, dass Cannabigerol (CBG) als sogenanntes „Mutter Cannabinoid“ gilt, da es sich in der Hanfpflanze zu anderen Cannabinoiden wie Cannabidiol (CBD) umwandelt. 

Es wird aufgezeigt, dass CBD bereits vielfach erforscht ist und in zahlreichen Produkten verfügbar ist, während die Forschung zu CBG und sein Marktangebot noch begrenzter sind.

Der Artikel betont, dass beide Cannabinoide nicht psychoaktiv sind, also kein High erzeugen, sich aber in ihrer Wirkung und Anwendung unterscheiden könnten.

Ein Unterschied wird genannt: CBG scheint laut ersten Studien Eigenschaften wie antibakterielle Wirkung oder appetitanregende Effekte zu besitzen, die bei CBD so (noch) nicht im gleichen Umfang beschrieben sind. 

Josef Eckmair MBA

Josef Eckmair MBA

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Geprüft Inhaltlich geprüft von · Geschäftsführer CBDNOL & Hanf-Experte · Stand: März 2026
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Review-Artikel (CB1/CB2-Rezeptorpharmakologie: warum CBG und CBD unterschiedliche Wirkprofile haben)
The diverse CB1 and CB2 receptor pharmacology of three plant cannabinoids: delta9-tetrahydrocannabinol, cannabidiol and delta9-tetrahydrocannabivarin
British Journal of Pharmacology, 153(2), 199–215
PMCID: PMC4052266 · DOI: 10.1038/sj.bjp.0707442
Grundlegender Rezeptorpharmakologie-Review von Roger Pertwee, dem führenden ECS-Forscher weltweit: Verschiedene Cannabinoide binden mit unterschiedlicher Affinität und unterschiedlichem Wirkcharakter an CB1- und CB2-Rezeptoren — was ihre spezifischen Wirkprofile erklärt. CBG zeigt im Gegensatz zu CBD eine schwache partielle CB1/CB2-Agonismus-Aktivität, bindet zudem an α2-adrenerge Rezeptoren und hemmt die Serotonin-Wiederaufnahme (5-HT1A-Antagonismus) — Eigenschaften, die CBD nicht in gleicher Weise besitzt. Genau diese Rezeptor-Unterschiede sind die pharmakologische Grundlage für die zentrale Aussage des Artikels: CBG und CBD haben einige ähnliche Eigenschaften (beide entzündungshemmend, beide nicht psychoaktiv), aber unterschiedliche Wirkungen auf den Körper — weil sie an unterschiedlichen Rezeptoren und Signalwegen angreifen.
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Studie (CBG antibakteriell gegen MRSA — direkt im Artikel genannt)
Antibacterial Cannabinoids from Cannabis sativa: A Structure-Activity Study
Journal of Natural Products, 71(8), 1427–1430
PMID: 18681481 · DOI: 10.1021/np8002673
Strukturaktivitätsstudie zur antibakteriellen Wirkung von Cannabinoiden aus Cannabis sativa: Fünf Hauptcannabinnoide — darunter CBG — wurden auf ihre Wirksamkeit gegen klinisch relevante Bakterienstämme getestet, darunter Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus (MRSA). Alle fünf Cannabinoide zeigten potente antibakterielle Aktivität gegen MRSA, wobei CBG besonders wirksam war. Dies ist der direkte wissenschaftliche Beleg für die Artikelaussage, dass CBG neben anderen Cannabinoiden bei der Behandlung von MRSA half — und macht CBG zu einem der pharmakologisch interessantesten Cannabinoide in einer Ära zunehmender Antibiotikaresistenz, in der neue Wirkstoffklassen dringend benötigt werden. CBD zeigte in dieser Studie ebenfalls Wirkung, aber CBG war selektiver gegen Gram-positive Bakterien wie Staphylokokken.
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Tierstudie (CBG appetitanregend bei Ratten 2016 — direkt im Artikel als „Studie an Ratten aus dem Jahr 2016" zitiert)
Cannabigerol is a novel, well-tolerated appetite stimulant in pre-satiated rats
Psychopharmacology, 233(19–20), 3603–3613
PMID: 26849493 · DOI: 10.1007/s00213-016-4397-4
Präklinische Tierstudie, auf die der Artikel direkt verweist: Vorab gesättigte Ratten zeigten nach CBG-Gabe signifikant erhöhte Nahrungsaufnahme (Hyperphagie) ohne gleichzeitige psychomotorische Beeinträchtigungen oder Sedierung — was CBG als selektiven Appetitanreger ohne unerwünschte Nebenwirkungen klassifiziert. Mechanistisch wirkt CBG über CB1-Rezeptoren im Hypothalamus, die Hunger- und Sättigungssignale regulieren. Diese Studie ist der direkte Beleg für die Artikelaussage, dass CBG laut den Ergebnissen einer Studie an Ratten aus dem Jahr 2016 ein starker Appetitanreger sein kann — besonders relevant für Menschen mit behandlungsinduzierter Übelkeit (z. B. durch Chemotherapie) oder krankheitsbedingtem Appetitverlust, wo CBD diese Wirkung nicht in gleichem Maße zeigt.
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Studie (CBG reduziert Augeninnendruck — Glaukom-Anwendung direkt im Artikel genannt)
A Comparison of the Ocular and Central Effects of delta 9-Tetrahydrocannabinol and Cannabigerol
Journal of Ocular Pharmacology, 6(4), 259–269
PMID: 2296350 · DOI: 10.1089/jop.1990.6.259
Vergleichsstudie zu den okulären und zentralnervösen Effekten von THC und CBG: Beide Cannabinoide senkten den intraokulären Druck (IOP) messbar — CBG tat dies jedoch ohne die psychoaktiven Nebeneffekte von THC, was es als potentielles Glaukom-Therapeutikum interessant macht. Erhöhter Augeninnendruck ist der Hauptrisikofaktor für Glaukom-bedingte Sehnerv-Schäden und Erblindung; die Standardtherapie mit Augentropfen hat bei vielen Patienten begrenzte Wirksamkeit. Diese Studie ist der pharmakologische Beleg für die Artikelaussage, dass CBG den Augeninnendruck behandeln könnte, der mit Glaukom in Verbindung gebracht wird — eine Eigenschaft, die CBD in dieser Form nicht besitzt und die damit eines der klarsten Differenzierungsargumente zwischen CBG und CBD darstellt.
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Tierstudie (CBG antientzündlich bei Colitis — belegt „starke entzündungshemmende Eigenschaften" von CBG)
Beneficial effect of the non-psychotropic plant cannabinoid cannabigerol on experimental inflammatory bowel disease
Biochemical Pharmacology, 85(9), 1306–1316
PMID: 23415610 · DOI: 10.1016/j.bcp.2013.01.017
In-vivo-Studie im murinen Colitis-Modell (Maus): CBG reduzierte signifikant die Entzündungsparameter im Dickdarm — darunter Gewichtsverlust, Darmverkürzung, neutrophile Infiltration und pro-inflammatorische Zytokine (TNF-α, IFN-γ). CBG zeigte dabei vergleichbare oder bessere antientzündliche Effekte als CBD im selben Modell, über sowohl CB1/CB2-abhängige als auch -unabhängige Mechanismen (u. a. PPAR-γ-Aktivierung). Diese Studie belegt die Artikelaussage, dass CBG starke entzündungshemmende Eigenschaften hat — und zeigt am Beispiel des Gastrointestinaltrakts, dass CBGs antientzündliche Wirkung in bestimmten Gewebetypen spezifischer ist als die von CBD, was die Entwicklung von CBG-Produkten für Colitis-Patienten wissenschaftlich begründet.
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Review-Artikel (Entourage-Effekt: Vollspektrum-Produkte mit CBG + CBD synergetisch wirksamer als Einzelstoff)
Taming THC: potential cannabis synergy and phytocannabinoid-terpenoid entourage effects
British Journal of Pharmacology, 163(7), 1344–1364
PMCID: PMC3165946 · DOI: 10.1111/j.1476-5381.2011.01238.x
Grundlegender Entourage-Effekt-Review von Ethan Russo: Phytocannabinoide — darunter explizit CBG neben CBD, CBC, CBN und Terpenen — potenzieren sich gegenseitig in ihrer Wirksamkeit, wenn sie gemeinsam im Extrakt vorliegen, statt isoliert eingesetzt zu werden. CBG trägt als Mutter-Cannabinoid zum Gesamtprofil von Vollspektrum-Extrakten bei und moduliert die Wirkung von CBD auf synergistische Weise — über geteilte und komplementäre Rezeptorwege. Diese Studie ist der wissenschaftliche Beleg für die Artikelaussage, dass Breitband- oder Vollspektrum-CBD-Produkte bereits geringe Mengen an CBG enthalten — und erklärt, warum das kein Zufall, sondern ein funktionell relevantes Prinzip ist: Vollspektrum-Produkte sind wirksamer als Isolate, weil CBG, CBD und Terpene gemeinsam ein breiteres biologisches Spektrum abdecken als jeder Einzelstoff allein.
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Review-Artikel (CBD & CBG: beide nicht psychoaktiv, sicheres Profil — kein High, kein Missbrauchspotenzial)
An Update on Safety and Side Effects of Cannabidiol: A Review of Clinical Data and Relevant Animal Studies
Cannabis and Cannabinoid Research, 2(1), 139–154
PMCID: PMC5569602
Umfassender Sicherheitsreview zu CBD — dessen Erkenntnisse auf CBG übertragbar sind, da beide Cannabinoide kein psychoaktives Potenzial, kein Abhängigkeitspotenzial und kein Missbrauchsrisiko aufweisen. Beide hemmen weder die motorische Koordination noch kognitive Funktionen bei moderaten Dosen. Diese Studie belegt die zentrale Gemeinsamkeit beider Cannabinoide, wie sie im Artikel formuliert wird: Wie CBD ist CBG ein nicht berauschendes Cannabinoid, was bedeutet, dass es nicht high macht — und beide können ohne Beeinträchtigung der Alltagsfunktionen eingenommen werden. In Verbindung mit den einzigartigen Eigenschaften von CBG (MRSA, Appetit, Glaukom) erklärt dieses Sicherheitsprofil, warum CBG als Ergänzung zu CBD — nicht als Ersatz — pharmakologisch sinnvoll ist.
Hinweis zur Forschungslage: Die CBG-Forschung befindet sich im Vergleich zu CBD noch in einem frühen Stadium — ein Großteil der verfügbaren Studien stammt aus In-vitro- und Tierversuchen. Humanstudien zu CBG sind bisher begrenzt; die beschriebenen Eigenschaften (antibakteriell, appetitanregend, Augeninnendrucksenkend) sind vielversprechend, aber noch nicht abschließend klinisch bestätigt. CBG-Produkte sind keine Arzneimittel und ersetzen keine ärztliche Diagnose oder Therapie. Wir empfehlen, vor der Verwendung von CBG-Produkten bei bestehenden Erkrankungen (Glaukom, Krebstherapie, bakterielle Infektionen) ärztlichen Rat einzuholen. Entdecken Sie unsere CBG-Öle und CBG-Blüten mit Laborberichten.

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