CBG Öl

Was sind die Vorteile von CBG Öl?

Cannabigerol, besser bekannt als CBG, wird häufig als das „Mutter Cannabinoid" der Hanfpflanze bezeichnet. Aus gutem Grund: CBG ist der chemische Vorläufer, aus dem sich die meisten anderen Cannabinoide wie CBD und THC während der Pflanzenreife entwickeln. Obwohl CBG Öl in der breiten Öffentlichkeit noch weniger bekannt ist als CBD, wächst das wissenschaftliche Interesse an diesem Phytocannabinoid rasant. Erste Forschungsergebnisse deuten auf ein eigenständiges pharmakologisches Profil hin, das CBG von anderen Cannabinoiden unterscheidet. Dieser Ratgeber erklärt, was CBG im Körper bewirkt, welche Vorteile die aktuelle Forschung nahelegt und worauf Sie bei der Auswahl eines hochwertigen CBG Öls achten sollten.

Aktualisiert: April 2026 Lesezeit: ca. 14 Min. ca. 2.800 Wörter Autor: Josef Eckmair MBA 7 wissenschaftliche Quellen
Inhaltsverzeichnis
  1. Was ist CBG? Das Mutter Cannabinoid erklärt
  2. Von CBGA zu CBD und THC: Der Biosyntheseweg
  3. Wie CBG im Körper wirkt: Rezeptoren und Signalwege
  4. Die wichtigsten Vorteile von CBG
  5. CBG vs. CBD: Gemeinsamkeiten und Unterschiede
  6. Anwendung und Dosierung von CBG Öl
  7. CBD Dosierungsrechner
  8. Qualität erkennen: Worauf beim Kauf achten?
  9. Nebenwirkungen und Sicherheit
  10. Häufige Fragen
  11. Quellen und Studien

Was ist CBG? Das Mutter Cannabinoid erklärt

Cannabigerol (CBG) gehört zu den mehr als 100 Phytocannbinoiden der Cannabis sativa Pflanze. Es wurde erstmals 1964 von den israelischen Forschern Gaoni und Mechoulam isoliert und beschrieben. Im Gegensatz zu THC erzeugt CBG keinen Rauschzustand und ist daher kein psychoaktiver Wirkstoff. In der geernteten, reifen Hanfpflanze kommt CBG typischerweise nur in geringen Mengen von etwa einem Prozent vor, weil der Großteil bereits enzymatisch in andere Cannabinoide umgewandelt wurde.5

Der Begriff „Mutter Cannabinoid" bezieht sich auf die zentrale Rolle, die die Säureform von CBG, die Cannabigerolsäure (CBGA), im Stoffwechsel der Hanfpflanze spielt. CBGA ist der gemeinsame biosynthetische Ausgangsstoff, aus dem spezifische Enzyme die Vorstufen aller wichtigen Cannabinoide erzeugen. Ohne CBGA gäbe es weder CBD noch THC. Diese Schlüsselposition hat CBG zu einem bevorzugten Forschungsgegenstand gemacht, weil ein besseres Verständnis seiner Wirkweise gleichzeitig Aufschluss über das gesamte Cannabinoidsystem gibt.

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Von CBGA zu CBD und THC: Der Biosyntheseweg

Der Biosyntheseweg beginnt, wenn die Hanfpflanze aus den Ausgangsstoffen Olivetolsäure und Geranylpyrophosphat die Cannabigerolsäure (CBGA) bildet. CBGA fungiert anschließend als gemeinsames Substrat für drei unterschiedliche Synthase Enzyme: Die THCA Synthase wandelt CBGA in die Vorstufe von THC um, die CBDA Synthase erzeugt die Vorstufe von CBD, und die CBCA Synthase produziert Cannabichromensäure.7

Der geringe CBG Gehalt in reifen Pflanzen erklärt sich dadurch, dass CBGA fast vollständig in diese drei Zweige abfließt. Erst durch Hitze oder Trocknung (Decarboxylierung) werden die sauren Vorstufen in ihre aktiven neutralen Formen umgewandelt: Aus CBGA wird CBG, aus THCA wird THC, aus CBDA wird CBD. Um dennoch nennenswerte CBG Mengen zu gewinnen, setzen Züchter heute auf Sorten mit reduzierter Synthaseaktivität oder ernten die Pflanzen in einem sehr frühen Entwicklungsstadium, wenn der CBGA Gehalt noch hoch ist.6

CBGA ist der universelle Vorläufer aller wichtigen Cannabinoide. Ohne dieses Molekül würden weder CBD noch THC in der Hanfpflanze entstehen. Diese Schlüsselrolle erklärt, warum CBG als „Mutter Cannabinoid" gilt und warum es mit steigender Forschungstiefe immer mehr Aufmerksamkeit erhält.

Wie CBG im Körper wirkt: Rezeptoren und Signalwege

CBG entfaltet seine Wirkung über das Endocannabinoid-System (ECS), ein körpereigenes Netzwerk aus Rezeptoren und Botenstoffen, das an der Regulation von Immunantwort, Schmerzempfinden, Stimmung und Appetit beteiligt ist. CBG bindet als partieller Agonist an die CB1 und CB2 Rezeptoren, wobei seine Affinität zwischen der von THC und CBD liegt.1

Was CBG pharmakologisch besonders macht, ist seine Interaktion mit Rezeptoren außerhalb des klassischen Endocannabinoid-Systems. Eine wegweisende Studie von Cascio und Kollegen aus dem Jahr 2010 zeigte, dass CBG ein hochpotenter Agonist am α2 Adrenozeptor ist, mit einer halbmaximalen Wirkkonzentration im subnanomolaren Bereich. Gleichzeitig wirkt es als moderater Antagonist am Serotonin 5-HT1A Rezeptor.2 Diese duale Wirkung auf adrenerge und serotonerge Systeme ist bei keinem anderen natürlichen Cannabinoid beschrieben worden und könnte die stimmungsmodulierenden und entspannenden Eigenschaften erklären, die Anwender häufig berichten.

Darüber hinaus aktiviert CBG den PPARγ Rezeptor, einen Transkriptionsfaktor, der Entzündungsprozesse und den Stoffwechsel reguliert. CBG interagiert auch mit mehreren TRP Ionenkanälen (TRPV1, TRPV2, TRPA1, TRPM8), die bei Schmerzwahrnehmung und Temperaturregulation eine Rolle spielen.5

Die wichtigsten Vorteile von CBG

Die Forschung zu CBG hat in den letzten Jahren erheblich an Breite gewonnen. Auch wenn die meisten Studien bislang präklinisch sind, zeichnet sich ein vielseitiges therapeutisches Profil ab. Die zentralen Forschungsbereiche lassen sich wie folgt zusammenfassen.

Entzündungshemmung und Darmgesundheit

Einer der am besten dokumentierten Effekte von CBG ist seine entzündungshemmende Wirkung. In einem Mausmodell für entzündliche Darmerkrankungen konnte Borrelli und sein Team zeigen, dass CBG die Aktivität der Stickoxid Synthase (iNOS) hemmt und die Produktion reaktiver Sauerstoffspezies (ROS) im Darm reduziert. Ebenso verringerte CBG die Expression proinflammatorischer Zytokine wie IL-1β und IL-10. Die Autoren schlugen CBG als vielversprechenden Kandidaten für die Behandlung entzündlicher Darmerkrankungen vor.3

Antibakterielle Eigenschaften

Besonderes Aufsehen erregte eine Studie aus dem Jahr 2008, in der Appendino und Kollegen die antibakterielle Aktivität mehrerer Cannabinoide gegen MRSA (Methicillin resistenter Staphylococcus aureus) untersuchten. CBG zeigte dabei eine bemerkenswerte Wirksamkeit gegen alle getesteten MRSA Stämme, mit minimalen Hemmkonzentrationen im niedrigen Mikrogramm Bereich.4 Angesichts der wachsenden Bedrohung durch antibiotikaresistente Keime ist dieses Ergebnis von erheblichem Interesse für die medizinische Forschung.

Neuroprotektive Wirkung

CBG zeigt in Tiermodellen für neurodegenerative Erkrankungen neuroprotektive Eigenschaften. Studien an Mausmodellen für die Huntington Krankheit deuteten darauf hin, dass CBG den Abbau von Gehirnzellen verlangsamen und entzündliche Prozesse im Nervensystem dämpfen kann. Diese Effekte werden unter anderem über die Aktivierung von PPARγ und die Hemmung von NF-κB vermittelt.1

Appetitregulation und Stoffwechsel

Im Gegensatz zu CBD, das tendenziell appetithemmend wirkt, scheint CBG den Appetit zu steigern. Eine Studie aus dem Jahr 2016 beobachtete bei Ratten eine deutliche Zunahme der Nahrungsaufnahme nach CBG Gabe, ohne dass psychoaktive Nebenwirkungen auftraten. Diese Eigenschaft könnte besonders für Menschen relevant sein, die krankheitsbedingt oder durch medizinische Behandlungen unter Appetitlosigkeit leiden.1

Forschungsbereich Beobachteter Effekt Evidenzlevel
Entzündliche Darmerkrankungen Hemmung von iNOS, ROS und proinflammatorischen Zytokinen Tiermodell (Maus)
MRSA und resistente Keime Antibakterielle Aktivität im niedrigen µg/ml Bereich In vitro
Neurodegenerative Erkrankungen Verlangsamung des neuronalen Abbaus, Entzündungshemmung Tiermodell (Maus)
Appetitregulation Steigerung der Nahrungsaufnahme ohne psychoaktive Effekte Tiermodell (Ratte)
Augeninnendruck Senkung des intraokulären Drucks (Glaukom Forschung) Tiermodell
Stimmung und Entspannung α2 Adrenozeptor Agonismus, GABA Wiederaufnahme Hemmung In vitro / Pharmakologie

„Cannabigerol besitzt ein einzigartiges pharmakologisches Profil, das es von allen anderen natürlichen Cannabinoiden unterscheidet. Die Kombination aus α2 Adrenozeptor Agonismus, Serotonin Antagonismus und PPARγ Aktivierung eröffnet Forschungsfelder, die weit über das klassische Endocannabinoid-System hinausreichen."

Josef Eckmair MBA, Mitgründer CBDNOL

CBG vs. CBD: Gemeinsamkeiten und Unterschiede

CBD und CBG teilen mehrere grundlegende Eigenschaften: Beide sind nicht psychoaktiv, beide interagieren mit dem Endocannabinoid-System, und beide zeigen in der Forschung entzündungshemmende Wirkungen. Dennoch gibt es wesentliche Unterschiede, die ihre jeweiligen Einsatzgebiete prägen.

Der auffälligste Unterschied liegt im Rezeptorprofil. Während CBD vor allem über indirekte Mechanismen wirkt (etwa über die Hemmung des Enzyms FAAH, das den Abbau des körpereigenen Endocannabinoids Anandamid verlangsamt), bindet CBG direkt und mit messbarer Affinität an CB1 und CB2 Rezeptoren. Hinzu kommt die bereits erwähnte α2 Adrenozeptor Aktivität, die CBD nicht besitzt.2

Ein weiterer Unterschied betrifft den Appetit: CBD gilt als eher appetithemmend, während CBG den Appetit steigern kann. Bei der Stimmungsregulation wirkt CBD anxiolytisch über 5-HT1A Agonismus, wohingegen CBG an demselben Rezeptor als Antagonist agiert. Beide Cannabinoide können sich in einem Vollspektrum Produkt gegenseitig ergänzen und im Rahmen des Entourage-Effekts synergistisch zusammenwirken.

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Premium CBG Öl aus EU zertifiziertem Bio Hanf. Ideal für alle, die das Mutter Cannabinoid gezielt einsetzen möchten.

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Anwendung und Dosierung von CBG Öl

Die sublinguale Einnahme gilt als bevorzugte Methode für CBG Öl. Dabei werden einige Tropfen direkt unter die Zunge geträufelt und dort für etwa 30 bis 60 Sekunden gehalten, bevor sie geschluckt werden. Über die feinen Kapillaren der Mundschleimhaut gelangt das CBG schnell in den Blutkreislauf und kann seine Wirkung rasch entfalten.

Da es für CBG noch keine einheitlichen Dosierungsrichtlinien gibt, empfiehlt sich ein behutsamer Einstieg. Beginnen Sie mit zwei bis vier Tropfen zweimal täglich und beobachten Sie über eine Woche, wie Ihr Körper reagiert. Bei Bedarf können Sie die Dosis schrittweise um ein bis zwei Tropfen pro Einnahme steigern. Die optimale Dosis hängt von individuellen Faktoren ab, darunter Körpergewicht, Stoffwechsel und das spezifische Anwendungsgebiet.

Für eine umfassende Wirkung, die den Entourage-Effekt nutzt, lässt sich CBG Öl auch mit einem Vollspektrum CBD Öl kombinieren. Viele Anwender berichten, dass die Kombination beider Cannabinoide einen spürbar intensiveren Gesamteffekt erzielt als die Einnahme eines einzelnen Cannabinoids. Weitere Einnahmeformen umfassen Kapseln, die Beimischung in Lebensmittel oder die topische Anwendung in Form von Cremes auf betroffene Hautstellen.

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Qualität erkennen: Worauf beim Kauf achten?

Die Herstellung von CBG Öl ist aufwendiger als bei CBD, weil die Pflanzen in einem sehr frühen Stadium geerntet oder speziell gezüchtete CBG reiche Sorten verwendet werden müssen. Das erklärt den in der Regel höheren Preis im Vergleich zu CBD Produkten. Umso wichtiger ist es, bei der Auswahl auf bestimmte Qualitätsmerkmale zu achten.

Hochwertiges CBG Öl stammt aus EU zertifiziertem Bio Hanf, der ohne Herbizide und Pestizide angebaut wird. Die Extraktion sollte per überkritischem CO2 Verfahren erfolgen, weil dabei weder Lösungsmittelrückstände entstehen noch wertvolle Terpene und Begleitcannbinoide verloren gehen. Achten Sie darauf, dass der Hersteller aktuelle Laboranalysen von unabhängigen Prüfinstituten veröffentlicht, die den tatsächlichen CBG Gehalt sowie die Abwesenheit von Schwermetallen, Pestiziden und mikrobiologischen Verunreinigungen bestätigen. Erfahren Sie mehr über unsere Qualitätsstandards und Laborberichte.

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Vollspektrum CBD Öl mit natürlichem CBG Anteil. Ideal in Kombination mit CBG Öl für den Entourage-Effekt.

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Nebenwirkungen und Sicherheit

CBG wird nach bisherigem Kenntnisstand gut vertragen. Eine umfassende Übersichtsarbeit zu den pharmakologischen Aspekten von CBG fasst zusammen, dass in den vorliegenden präklinischen und frühen klinischen Untersuchungen keine schwerwiegenden unerwünschten Wirkungen beobachtet wurden.5 Die am häufigsten berichteten Effekte bei höheren Dosierungen sind Müdigkeit, leichte Mundtrockenheit und gelegentlich Magenbeschwerden.

Da CBG wie CBD über das Cytochrom P450 Enzymsystem in der Leber metabolisiert wird, sind theoretische Wechselwirkungen mit bestimmten Medikamenten möglich. Wer regelmäßig verschreibungspflichtige Arzneimittel einnimmt, sollte die Verwendung von CBG Produkten vorab mit dem behandelnden Arzt besprechen. Schwangere, stillende Frauen und Kinder sollten auf die Einnahme verzichten, bis belastbare Sicherheitsdaten für diese Gruppen vorliegen.

Ein wichtiger Hinweis zur Einordnung: Die meisten bisherigen Studien wurden an Tieren oder Zellkulturen durchgeführt. Kontrollierte klinische Studien am Menschen stehen für die meisten der beschriebenen Wirkbereiche noch aus. CBG Öl sollte daher als ergänzende Maßnahme und nicht als Ersatz für eine ärztlich verordnete Behandlung betrachtet werden.

Häufig gestellte Fragen

Warum wird CBG als Mutter Cannabinoid bezeichnet?

Die Säureform von CBG, die Cannabigerolsäure (CBGA), ist der universelle biosynthetische Vorläufer aller wichtigen Cannabinoide in der Hanfpflanze. Spezifische Enzyme wandeln CBGA in die Vorstufen von CBD, THC und CBC um. Ohne diesen Ausgangsstoff könnten die meisten bekannten Cannabinoide nicht entstehen, weshalb CBG als „Mutter" aller Cannabinoide gilt.

Kann CBG Öl zusammen mit CBD Öl eingenommen werden?

Ja, die Kombination von CBG und CBD ist grundsätzlich unproblematisch und wird von vielen Anwendern gezielt eingesetzt. Beide Cannabinoide besitzen unterschiedliche Rezeptorprofile und können sich im Rahmen des Entourage-Effekts gegenseitig ergänzen. Wenn Sie bereits Medikamente einnehmen, besprechen Sie die gleichzeitige Anwendung sicherheitshalber mit Ihrem Arzt.

Warum ist CBG Öl teurer als CBD Öl?

Der höhere Preis ergibt sich aus dem aufwendigeren Gewinnungsprozess. CBG kommt in der reifen Hanfpflanze nur in sehr geringen Mengen vor, da es während der Reifung in andere Cannabinoide umgewandelt wird. Um nennenswerte CBG Mengen zu extrahieren, müssen entweder speziell gezüchtete Sorten verwendet oder die Pflanzen in einem frühen Wachstumsstadium geerntet werden.

Wie unterscheidet sich die Wirkung von CBG und CBD auf den Appetit?

Präklinische Studien deuten darauf hin, dass CBG den Appetit steigern kann, während CBD eher appetithemmend wirkt. Dieser Unterschied hängt vermutlich mit den verschiedenen Rezeptorprofilen zusammen. Für Menschen, die unter krankheitsbedingter Appetitlosigkeit leiden, könnte CBG daher eine interessante Option sein, während CBD möglicherweise besser für diejenigen geeignet ist, die ihren Appetit nicht zusätzlich steigern möchten.

Medizinischer Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar. CBG Produkte sind nicht zur Diagnose, Behandlung oder Vorbeugung von Krankheiten bestimmt. Die beschriebenen Studien sind überwiegend präklinisch; klinische Studien am Menschen stehen für die meisten Wirkbereiche noch aus. Konsultieren Sie Ihren Arzt, bevor Sie CBG Produkte verwenden, insbesondere wenn Sie Medikamente einnehmen.
Foto von Josef Eckmair MBA

Josef Eckmair MBA

Mitgründer CBDNOL & CBD-Autor

Geprüft Inhaltlich geprüft von Josef Eckmair MBA · Gründer & Autor bei CBDNOL · Stand: April 2026
CBG Pharmakologie & Rezeptoren
1
Review · 2021
Nachnani, R., Raup-Konsavage, W. M. & Vrana, K. E. (2021)
The Pharmacological Case for Cannabigerol
Journal of Pharmacology and Experimental Therapeutics, 376(2), 204–212
PMID: 33168643
Umfassender pharmakologischer Review zu CBG: Zeigt einzigartige Interaktionen mit α2 Adrenozeptoren und 5-HT1A Rezeptoren. CBG besitzt therapeutisches Potenzial bei neurologischen Erkrankungen, entzündlichen Darmerkrankungen und als antibakterieller Wirkstoff.
Quelle ansehen (PubMed)
2
Pharmakologie · 2010
Cascio, M. G., Gauson, L. A., Stevenson, L. A. et al. (2010)
Evidence that the plant cannabinoid cannabigerol is a highly potent α2-adrenoceptor agonist and moderately potent 5HT1A receptor antagonist
British Journal of Pharmacology, 159(1), 129–141
PMID: 20002104
Wegweisende Rezeptorstudie: CBG ist hochpotenter α2 Adrenozeptor Agonist (EC50 im subnanomolaren Bereich) und moderater 5-HT1A Antagonist. Diese Rezeptorprofile sind einzigartig unter natürlichen Cannabinoiden und unterscheiden CBG fundamental von CBD.
Quelle ansehen (PubMed)
Präklinische Wirksamkeit
3
Tiermodell · 2013
Borrelli, F., Fasolino, I., Romano, B. et al. (2013)
Beneficial effect of the non-psychotropic plant cannabinoid cannabigerol on experimental inflammatory bowel disease
Biochemical Pharmacology, 85(9), 1306–1316
PMID: 23415610
CBG reduzierte im Mausmodell für Kolitis die iNOS und COX-2 Expression, hemmte ROS-Produktion und senkte IL-1β Spiegel. Die Autoren schlugen CBG als vielversprechenden Kandidaten für die Behandlung entzündlicher Darmerkrankungen vor.
Quelle ansehen (PubMed)
4
In vitro · 2008
Appendino, G., Gibbons, S., Giana, A. et al. (2008)
Antibacterial cannabinoids from Cannabis sativa: a structure-activity study
Journal of Natural Products, 71(8), 1427–1430
PMID: 18681481
Systematische Untersuchung der antibakteriellen Aktivität von Cannabinoiden gegen MRSA. CBG zeigte bemerkenswerte Wirksamkeit gegen alle getesteten resistenten Staphylokokken-Stämme mit MIC-Werten im niedrigen µg/ml Bereich.
Quelle ansehen (PubMed)
Umfassende Reviews & Biosynthese
5
Review · 2022
Calapai, F., Ferrara, M. G. et al. (2022)
Pharmacological Aspects and Biological Effects of Cannabigerol and Its Synthetic Derivatives
Evidence-Based Complementary and Alternative Medicine, 2022, 3336516
PMCID: PMC9666035
Umfassender Review zu Pharmakokinetik und Pharmakodynamik von CBG. CBG ist partieller Agonist an CB1/CB2, reguliert Endocannabinoid-Signaling und zeigt antioxidative, entzündungshemmende, antitumorale und neuroprotektive Aktivität in präklinischen Modellen.
Quelle ansehen (PMC)
6
Review · 2024
Li, S., Li, W., Malhi, N. K. et al. (2024)
Cannabigerol (CBG): A Comprehensive Review of Its Molecular Mechanisms and Therapeutic Potential
Molecules, 29(22), 5471
PMCID: PMC11597810
Aktuellster umfassender CBG Review: CBGA ist der primäre Vorläufer für die meisten Cannabinoide. CBG zeigt breites therapeutisches Spektrum über multiple Rezeptorsysteme. Detaillierte Darstellung der molekularen Mechanismen und Biosynthesewege.
Quelle ansehen (PMC)
7
Review · 2022
Jastrząb, A., Jarocka-Karpowicz, I. & Skrzydlewska, E. (2022)
The Origin and Biomedical Relevance of Cannabigerol
International Journal of Molecular Sciences, 23(14), 7929
PMCID: PMC9322760
CBG entsteht durch nicht-enzymatische Decarboxylierung von CBGA. Detaillierte Übersicht zum Biosyntheseweg und zur biomedizinischen Relevanz, einschließlich entzündungshemmender, antioxidativer und neuroprotektiver Mechanismen.
Quelle ansehen (PMC)
Hinweis: Die aufgeführten Studien stammen aus peer-reviewed Fachzeitschriften. Die Forschung zu CBG befindet sich überwiegend im präklinischen Stadium. CBG Öl ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Bei gesundheitlichen Beschwerden ist ärztliche Beratung unverzichtbar. Erfahren Sie mehr über unsere Qualitätsstandards & Laborberichte.


1 Kommentar


  • Brigitte Scheffel

    Ich hsbe seid tagen uschias schmerzen,der schmerz geht bis un das Knie.ucjmh merkw wenn icjmh es einreibe das es besser wird ..kann ichmh es fur das Gesicht auch anwenden..wie viel tropfen nimmt man ein…danke.lg aus Österreich


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